Nidderau

CDU fordert zügige Bebauung

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Die Einnahmen aus Neue-Mitte-Bauplätzen sind der Union zu gering. Es seien mehr als 7 Millionen weniger eingenommen worden als geplant, so die Union. Die fehlenden Einnahmen müssen vermutlich über zusätzliche Kassenkredite finanziert werden.

Die Nidderauer CDU ist nach wie vor davon überzeugt, dass die Einnahmen aus dem Verkauf der Bauplätze in der „Neuen Mitte“ weit hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Bürgermeister Gerhard Schultheiß (SPD) hatte erklärt, dass im vergangenen Jahr 1,2 Millionen Euro erlöst worden seien, obwohl es laut Haushaltsplan 8,5 Millionen hätten sein sollen. Es seien somit mehr als 7 Millionen weniger eingenommen worden als geplant, so die Union. Die fehlenden Einnahmen müssen vermutlich über zusätzliche Kassenkredite finanziert werden. Schultheiß hatte zudem erklärt, dass man ohnehin nicht alle auf einmal verkaufen wolle, damit nicht alle Bauherren gleichzeitig anfangen. Ein zügiger Verkauf wäre aus Sicht der CDU mit Blick auf den Haushaltplan aber unbedingt nötig, um die finanziellen Belastungen der Stadt nicht noch weiter zu erhöhen. Auch für die Neubürger würde eine zügige Bebauung die Belastungen durch Baustellenverkehr und Lärm zumindest zeitlich reduzieren.

Schultheiß erwartet im Januar und Februar Bauplatzverkäufe von jeweils 1,6 Millionen Euro, das bedeute Einnahmen in Höhe von 3,2 Millionen Euro. Zusammen mit den 1,2 Millionen aus dem Vorjahr beliefen sich die Einnahmen auf 4,4 Millionen. Das sei gerade mal etwas mehr als die Hälfte des für 2015 geplanten Wertes, rechnet die CDU vor.

„Wenn Herr Schultheiß den Verkaufs-Rückstand aus 2015 aufholen möchte und die geplanten Verkäufe für 2016 in Höhe von 3,2 Millionen erreichen will, muss er, auch nach hoffentlich guten Verkäufen im Januar und Februar, in diesem Jahr noch Bauplätze im Wert von 7,3 Mio. Euro verkaufen“, so die CDU.

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