Hanau

Sicherer Fahrrad fahren in Hanau

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Der ADFC wird am Samstag einen geschützten Radstreifen anlegen. Damit will er testen, ob sich ein Abschnitt der Philippsruher Allee dafür eignet.

Der ADFC Hanau wird am Samstag, 19. Oktober, in der Philippsruher Allee zwischen Kinzigbrücke und Konrad-Adenauer-Straße von 11 bis 12.30 Uhr einen geschützten Radstreifen zum Testen einrichten. ADFC-Sprecher Ulrich Klee: „Wenn wirklich mehr Mobilität auf das Fahrrad verlagert werden soll, brauchen wir sichere und komfortable Radverbindungen. Geschützte Radstreifen können Teil davon sein. Zudem sind die Kosten dafür überschaubar.“ Und dieser Abschnitt der Philippsruher Allee mit zwei mehr als zehn Meter breiten Autospuren und einem geteilten 1,25 Meter breiten Fuß- und Radweg sei dafür bestens geeignet, so der ADFC.

Im Fahrradklimatest 2018 sei Hanau in den Bereichen Sicherheitsgefühl, Konflikte mit Kraftfahrzeugen und Falschparken auf Radwegen besonders schlecht beurteilt worden. Viele Radfahrende würden in Hanau verbotenerweise auf dem Bürgersteig radeln, vermutlich, weil ihnen das legale Fahren auf der Fahrbahn zu gefährlich erscheint.

Geschützte Radstreifen seien durch Grünstreifen, Poller, Schwellen oder Bordsteine deutlich von der Fahrbahn getrennt, böten ein hohes Sicherheitsgefühl und könnten nicht zugeparkt werden. Ziel sei, den Radfahrenden ein hohes Maß an Sicherheit zu bieten, so der ADFC in der Ankündigung. 

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