Schöneck

Sympathie für Amtsinhaberin

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Die CDU verzichtet auf eigenen Bürgermeisterkandidaten bei der Wahl im kommenden Jahr. Die Amtsinhaberin Conny Rück (SPD) sei omnipräsent und damit die Chancen für die CDU zu gering.

Zur Bürgermeisterwahl in Schöneck im kommenden Jahr wird die CDU keinen eigenen Kandidaten als Herausforderer von Amtsinhaberin Conny Rück (SPD) aufstellen. Obgleich man mit potenziellen Kandidaten aus den eigenen Reihen gesprochen hatte, habe sich niemand gefunden, der bereit sei, 2018 gegen die „omnipräsente Amtsinhaberin“ anzutreten, so die CDU in einer Mitteilung. Rück erfahre nicht nur in der Union, sondern über alle Parteigrenzen hinweg große Zustimmung und Sympathie, so der Schönecker CDU-Vorsitzende Konrad Jung.

Einerseits bedauert das Fraktionschef Markus Jung, weil die CDU-Kandidaten bei den vergangenen Direktwahlen stets über 40 Prozent der Wählerstimmen holten. Andererseits habe die CDU an vielen anderen Stellen in Schöneck Verantwortung übernommen. „Ich glaube, der Wähler erwartet, dass wir den Menschen dienen. Und die inhaltlichen Schnittmengen zwischen Bürgermeisterin Rück und der CDU sind bislang so groß, dass ich die Entscheidung für vertretbar halte“, so Jung. Die CDU habe in den letzten Jahren erfolgreich mit der SPD zusammen gearbeitet und zahlreiche Initiativen, wie etwa die Konsolidierung der Gemeindefinanzen umgesetzt. jo

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