Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ab Januar mehr 24-Stunden-Einsatzbereitschaft für den DRK-Rettungsdienst Hanau an der Lamboystraße.
+
Ab Januar mehr 24-Stunden-Einsatzbereitschaft für den DRK-Rettungsdienst Hanau an der Lamboystraße.

Hanau Rettungsdienste

Schneller zum Patienten

  • Detlef Sundermann
    VonDetlef Sundermann
    schließen

In Hanau Stadt und Land wird von Januar die Bereitschaft der Rettungsdienste erhöht. Mehr Rettungswagen werden rund um die Uhr besetzt sein.

Die Bereitschaft der Rettungsdienste in Hanau Stadt und Land wird erhöht. Wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Main-Kinzig berichtet, wird an einigen Standorten der Rettungswagen ab Januar 2014 rund um die Uhr bereitstehen, in anderen Orten wird er hingegen abgezogen. Alle fünf Jahre werde die rettungsdienstliche Vorhaltung anhand von Statistiken geprüft, so Stefan Betz, Geschäftsführer DRK Rettungsdienst GmbH, auf Anfrage der Frankfurter Rundschau.

Stärkerer Zuzug und der demografische Wandel schlagen sich mittlerweile auch in der Planung bei der Dienstbereitschaft von Rettungswagen nieder, erläutert Betz. Im Vergleich zum Jahr 2011 sei die Zahl der Einsätze 2012 um rund 1200 Fälle gestiegen. Allerdings wird das DRK dieses Wachstum nicht mit zusätzlichen Fahrzeugen begleiten. „Es bleibt bei den 19 Rettungswagen“, sagt Betz. Viele Fahrzeuge, die bislang nur tagsüber besetzt waren, werden künftig 24 Stunden am Tag in Bereitschaft gehalten. Dies trifft etwa für den Rettungswagen am Klinikum zu, der künftig zu jeder Tageszeit Notfallpatienten in der Innenstadt aufnehmen soll.

Auch im Einsatzgebiet Hanau Land wird es ab Januar Verschiebungen geben. Der in Niederrodenbach stationierte Wagen wird wegen des erhöhten Bedarfs nach Langenselbold verlegt. „Mit dem Umzug unserer Hanauer Rettungswache in das Gefahrenabwehrzentrum an der Lamboystraße sind wir jetzt schneller in Rodenbach“, erläutert Betz.

14 neue Mitarbeiter

Eine zeitliche und quantitative Verbesserung steht hingegen für Maintal an. Die beiden DRK-Fahrzeuge in Dörnigheim und Bischofsheim werden durchgehend besetzt sein. Im letztgenannten Stadtteil wird es außerdem einen zweiten Wagen für tagsüber am Altenzentrum geben.

Dieses Mehr an Einsatzzeiten wird mit zusätzlichen Rettungsassistenten und -sanitätern gestemmt. Laut Betz läuft derzeit noch ein Einstellungsverfahren für 14 neue Mitarbeiter. Gegenwärtig gibt es im DRK-Rettungsdienst rund 120 Mitarbeiter. Zur Finanzierung ist erneut ein Vertrag für fünf Jahre mit den Krankenkassen und dem Landkreis als Aufgabenträger geschlossen worden, berichtet Betz.

Eine Ausschreibung sei in Hessen noch nicht Pflicht, wie sie etwa in den neuen Bundesländern praktiziert werde. „In Brandenburg verlor das DRK den Rettungsdienst, weil es beim Preis nicht mithalten konnte“, sagt Stefan Betz. Aus dieser Ungewissheit heraus habe das DRK die neue Hanauer Wache nicht mit eigenem Geld gebaut, sondern sei Mieter der Baugesellschaft, die als Bauherrin fungierte.

Bei den Johannitern sind die Sorgen noch klein. Sie betreiben den Dienst nur in Hammersbach und Windecken mit je einem Wagen. Diese werden künftig rund um die Uhr besetzt seien werden, teilt Karsten Falk mit. Mit dem neuen Jahr wird sich der bisherige Regionalverband Offenbach-Kinzig spalten. In Hanau wird es dann einen Regionalverband Hanau Main-Kinzig geben mit Sitz in Hanau. Falk erklärt die Teilung vor allem mit dem Wachstum bei den Sozialen Diensten, Krankenfahrten und Hausnotruf. Beim Rettungsdienst steht keine Expansion an.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare