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Polizei im Einsatz (Symbolbild).

Polizeiliche Ermittlung

Menschlicher Schädel auf Mülldeponie in Schlüchtern entdeckt

Erst vor wenigen Wochen waren auf der Müllkippe die Überreste von mindestens 27 Rindern gefunden worden.

Spaziergänger haben auf einer ehemaligen Mülldeponie im osthessischen Schlüchtern einen menschlichen Schädel gefunden. Es ist an der Stelle bereits der zweite grausige Fund innerhalb weniger Wochen: Im April waren dort die Überreste von mindestens 27 verscharrten Rindern entdeckt worden. Derzeit gebe es aber keine Hinweise, dass beide Fälle im Zusammenhang stehen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in Offenbach. Der am 1. Mai gefundene Schädel werde nun gerichtsmedizinisch untersucht. Es muss demnach geklärt werden, wie alt dieser ist, wie lange er schon auf der früheren Müllkippe lag - und zu wem er gehört. 

Die Polizei ermittelt in alle Richtungen und sucht Zeugen, denn noch steht sie vor einem Rätsel. Ein Verbrechen schließen die Beamten ebenso wenig aus wie die Möglichkeit, dass der Schädel nach der Auflösung eines alten Friedhofs auf die Deponie gelangt sein könnte. Zuvor hatten mehrere Medien über den Fall berichtet. Die Untersuchungen im Fall der verscharrten Rinder dauern unterdessen an. Dazu gebe es noch keine neuen Erkenntnisse, sagte der Polizeisprecher weiter. Ermittelt wird wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutz- und Tierseuchengesetz. (dpa/lhe)

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