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Ministerin Puttrich (Mitte) ließ sich von Bauernpräsident Schneider und seiner Tochter den Kinzigheimerhof zeigen.
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Ministerin Puttrich (Mitte) ließ sich von Bauernpräsident Schneider und seiner Tochter den Kinzigheimerhof zeigen.

Ernte Main-Kinzig-Kreis

Rückstand fast aufgeholt

Die Bauern im Main-Kinzig-Kreis gehen von einer durchschnittlichen Ernte aus. Die Ernte der Saisonwaren Erdbeeren und Spargel war dagegen "sehr durchwachsen".

Von Christoph Süß

Die Ernte bei den Bauern im Kreis fällt in diesem Jahr besser als 2012 aus – soweit die guten Nachrichten. Allerdings war das vergangene Jahr aufgrund der ungünstigen Witterung unterirdisch, weshalb die erwartete Ernte 2013 lediglich Durchschnitt sein wird. Das ist das Ergebnis des Erntegesprächs vom Dienstag.

In diesem Jahr fand die vorläufige Bilanz auf dem Kinzigheimerhof in Bruchköbel statt. Die hessische Staatsdomäne wird seit knapp zehn Jahren von der Familie Schneider bewirtschaftet. Während der Niedergründauer Milchbauer Friedhelm Schneider seit vielen Jahren Präsident des Hessischen Bauernverbands ist, betreibt seine Tochter Alexandra den Saisonbetrieb.

Die Schneiders haben neben dem Ausbau der Pferdepflege den Anbau von Mais, Erdbeeren und Blumen forciert. „Das funktioniert sehr gut“, sagt Alexandra Schneider. Doch wie der Erlenseer Kreisbauernchef Bruno Wörner zu berichteten wusste, war die Ernte der Saisonware Erdbeeren und Spargel in diesem Jahr „sehr durchwachsen“. Spargelbauer Wörner berichtete von einem Drittel weniger Ertrag.

Kreis liegt im Hessentrend

Die bisherigen Rückmeldungen der Kreisbauern liegen laut Präsident Schneider im Hessentrend. So sei 2013 wettermäßig erneut kein einfaches Jahr gewesen. Am Ende hätte die Natur nach einem langen Winter aber ihren Rückstand beim Wachstum nahezu aufgeholt. Derzeit betrage der Verzug bei der Ernte weniger als eine Woche. „Wir sind fast im Plan“, sagte Schneider.

Aufgrund des lange Zeit kühlen, feuchten Wetters im Frühjahr konnten die Bauern erst spät für den Sommer säen. Im Juni kam dann das Hochwasser, das jedoch den Kreis kaum berührte. Bisher wurde erst im Westkreis geerntet. Frühestens Ende August liegen deshalb genaue Zahlen vor. Allerdings gehen die Bauern beim Getreide hessenweit von einer guten Ernte aus.

Die Bilanz im Kreis dürfte unterschiedlich ausfallen. So haben die starken Gewitter laut Schneider rund um Nidderau teilweise große Schäden angerichtet. Insgesamt ist die Qualität der bereits eingefahrenen Ernte laut Bruno Wörner jedoch „erstaunlich gut“. Die warme Witterung der vergangenen Wochen hat den Landwirten bei der Ernte geholfen. Allerdings habe die Hitze das Heu zuletzt stark verbrannt.

Am Wochenende soll die Ernte weitergehen – sofern die Wetterprognose hält. „Nach dem schlechten Wetter im Frühjahr hätte es schlimmer kommen können“, sagt Bruno Wörner. Er spricht von einer durchschnittlichen Ernte. Entscheidend für den Ertrag sei ohnehin der Preis, den die Landwirte damit an den großen Warenbörsen erzielen.

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