Hammersbach

Suche nach Leiche

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Neue Hinweise auf einen seit 18 Jahren Vermissten rufen Polizeibeamte, einen Geologen und einen Leichenspürhund auf den Plan. Man geht von einem Gewaltverbrechen im Jahr 2000 aus.

Nach einem knapp zwei Jahrzehnte zurückliegenden Gewaltverbrechen hat die Polizei mit einem Leichenspürhund am Donnerstag eine Suchaktion in einem Waldstück bei Hammersbach gestartet.

Bis zum Nachmittag habe es keine Erfolgsmeldung gegeben, sagte Alexander Homm von der Staatsanwaltschaft Offenbach.

Am Morgen hatten sich die Beamten mit dem Hund und einem Geologen auf die Suche nach einer Leiche gemacht. Der Mann wird seit dem Jahr 2000 vermisst. Die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus. Eventuell werde die Suche in Hammersbach am heutigen Freitag fortgesetzt, hieß es.

Nach Hinweisen durch aktuelle Ermittlungen in einem anderen Fall hatte die Polizei die Suche aufgenommen.

Es handelt sich um die Leiche eines im August 1951 geborenen Mannes aus Obertshausen im Kreis Offenbach.

Er sei nach einem Familienstreit vermutlich von seinem Bruder getötet worden, sagte Homm. Der mutmaßliche Täter und Bruder des Obertshauseners sei mittlerweile allerdings auch tot. Es handelt sich um jenen 66-Jährigen, der sich im September beim Versuch ihn festzunehmen in seiner Dietzenbacher Wohnung das Leben nahm.

Zu dem Einsatz mit Spezialkräften der Polizei war es gekommen, weil der Mann verdächtigt wurde, im Juni ein 61 und 64 Jahre altes Ehepaar aus der Nachbarschaft getötet zu haben. dpa/jo

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