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Polizei im Einsatz (Symbolfoto).

Brand im linken Zentrum

Polizei nimmt Verdächtigen nach mutmaßlichem Brandanschlag fest

Eine Reihe mutmaßlicher Brandanschläge auf linke Zentren und Wohnprojekte im Rhein-Main-Gebiet sorgt seit Wochen für Unruhe unter den Aktivisten. Nach einem Brand in Hanau wird nun ein Verdächtiger festgenommen.

Eine ganze Reihe mutmaßlicher Brandanschläge sorgt seit einigen Wochen für Aufregung im Rhein-Main-Gebiet gesorgt. Am Freitagabend hat es nun auch in Hanau gebrannt. Gegen 22.30 Uhr brach während einer Veranstaltung des „Autonomen Kulturzentrums“ in der Metzgerstraße in einem Nebenraum ein Brand auf dem Fußboden aus.

Glücklicherweise bemerkten einige der 15 Besucher das Feuer frühzeitig und konnten es mit einem Pulverfeuerlöscher eindämmen, ohne dass nennenswerter Sachschaden entstand oder jemand verletzt wurde. Als ein Verdächtiger das Gebäude verlassen wollte, wurde er von den anwesenden Gästen verfolgt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

Bei dem 46-Jährigen aus Frankfurt am Main wurden eine Flasche Spiritus und mehrere Feuerzeuge aufgefunden. Wie die Polizei mitteilte, wird gegen den Festgenommenen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ermittelt.

Der mutmaßliche Brandstifter soll nach Angaben von Nutzern der „Metzgerstraße 8“ zuvor die „offene Kneipe“ des autonomen Zentrums besucht und sich nach einer am heutigen Samstag stattfindenden Demonstration in Frankfurt erkundigt haben, die unter anderem die Brandserie bei linken Projekten zum Thema hat.(FR)

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