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Land- und Amtsgericht Hanau.

Hanau

Polizei findet “keine gefährlichen Gegenstände“ im Amtsgericht Hanau

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Nach der Räumung wegen einer Bombendrohung ist das Gebäude wieder für die Mitarbeiter freigegeben.

Wegen einer Bombendrohung ist das Hanauer Justizzentrum am Mittwochvormittag für gut zwei Stunden geräumt und durchsucht worden. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft ging beim Amtsgericht gegen 9 Uhr ein entsprechender Drohanruf ein. Etwa 300 Menschen mussten das Gebäude, in dem sich Amtsgericht, Landgericht und Staatsanwaltschaft befinden, verlassen, sagte Andreas Weiß, Sprecher des Landgerichts.

Ermittler ließen das Zentrum von zwei Sprengstoffspürhunden absuchen, so eine Polizeisprecherin. Sie hätten jedoch keine gefährlichen Gegenstände gefunden, sodass die Beschäftigten des Justizzentrums sowie die Prozessbeteiligten gegen 11.15 Uhr wieder in das Gebäude konnten. Die Räumung sei problemlos verlaufen, so Weiß. In den vergangenen Jahren sei keine solche Drohung eingegangen. Vor zweieinhalb Jahren wurde wegen eines Feueralarms geräumt. Ein Sensor hatte reagiert, obwohl es nicht brannte.

Eine Bombendrohung steht als Störung des öffentlichen Friedens unter Strafe; die Polizei ermittelt.

In den vergangenen Monaten hatte es eine bundesweite Serie von Bombendrohungen und rechtsextremen Mails an öffentliche Einrichtungen und Privatleute gegeben. Betroffen waren etwa das Oberlandesgericht Frankfurt und das Justizzentrum in Wiesbaden. Anfang April wurde ein verdächtiger Neonazi verhaftet.

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