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Das Landgericht in Hanau.

Pferdehof in Schöneck

Mord an Reiterhof-Chefin: Lebenslange Haft für Stallburschen

Nach dem Mord auf einem Pferdehof in Schöneck im September 2018 hat das Landgericht Hanau ein Urteil gesprochen.  

Im Prozess um den Mord an einer Reiterhof-Chefin in Hessen ist ein Stallbursche zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Hanau sah es am Dienstag als erwiesen an, dass der zur Tatzeit 22-Jährige heimtückisch vorging und die Arg- und Wehrlosigkeit seines Opfers ausgenutzt hatte. Nach einem Streit um die Kündigung für den Mann soll dieser die 51-Jährige erdrosselt haben.

Der Rumäne war als Hilfsarbeiter auf dem Pferdehof beschäftigt. In Vernehmungen bei der Polizei räumte er die Tat vom September 2018 ein. Vor Gericht wiederholte er sein Geständnis. Ein Motiv sei Streit um Geld gewesen, erklärte der Vorsitzende Richter Peter Graßmück. Eine besondere Schwere der Schuld wurde nicht festgestellt. Die Verteidigung kündigte an, in Revision zu gehen.

Der Urteilsspruch entsprach der Forderung von Staatsanwaltschaft und Nebenklage. Die Verteidigung sah nur den Tatbestand des Totschlags für erfüllt an und hatte auf eine Strafe von weniger als zehn Jahren plädiert. (dpa) 

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