Hanau

Pfadfinder in Rumänien

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Viele positive Eindrücke aus Rumänien haben die Hanauer Pfadfinder vom Stamm Wildwasser mitgebracht. Man habe große Freundlichkeit und Offenheit erlebt.

Die Hanauer Pfadfinder vom Stamm Wildwasser sind nach Rumänien gefahren und haben viele Eindrücke mitgebracht. Diese wollen sie vorstellen beim Fest der Pfadfinder am Samstag, 13. September, ab 15 Uhr auf ihrem Gelände in der Weststadt.

Beim Stichwort Rumänien dächten viele Menschen an negative Schlagzeilen, sagt Stammesführer Mario Bechtold. Auch in Hanau seien Begriffe wie Armutseinwanderung, Daimlerstraße und Sozialschmarotzer oft das erste, was den Menschen zu den südosteuropäischen Nachbarn einfalle.

„Zu Unrecht“, sagt Bechtold und erklärt: „Die Hanauer Pfadfinder vom Stamm Wildwasser haben sich in den Sommerferien aufgemacht, um mit diesen Vorurteilen aufzuräumen.“ Ihre jährliche Großfahrt führte die jungen Leute nach Nocrich, in ein kleines Dorf in der Mitte von Rumänien. Dort taten sich die 23 Teilnehmer mit rumänischen Pfadfindern zusammen.

Einige seien durch das Land gezogen und hätten große Freundlichkeit und Offenheit erlebt. Auch wenn die Armut oft „wirklich groß“ sei, seien sie überall mit offenen Armen empfangen worden. Sie seien schon durch viele Länder gewandert, sagt Bechtold, doch „eine so große Gastfreundschaft wie bei den Rumänen haben wir nur selten erlebt“. Davon wollen die Teilnehmer in den frühen Abendstunden berichten, zuvor gibt es Spiele sowie Speis und Trank.

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