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Main-Kinzig

Pandemie vergrößert Notin Partnerregion desMain-Kinzig-Kreises

Die Region Beruwala in Sri Lanka braucht dringend Hilfe.

Die ersten Kontakte nach Beruwala (Sri Lanka) knüpfte der frühere Landrat Karl Eyerkaufer (SPD) schon in den 1970er Jahren. Seitdem hat der Kreis seine Partnerregion, in der bittere Armut herrscht, oft unterstützt, nicht zuletzt 2004, als ein Tsunami das Zuhause vieler Menschen zerstörte. Dank eines Hilfsprogramms konnten nach Angaben des Kreises mittlerweile 344 Familien in neue kleine Holzhäuser mit Toilette, Wassertank und Stromversorgung ziehen.

Die Corona-Pandemie hat die Not vieler Leute in Beruwala verschlimmert. Zum einen verbreitete sich das Virus in der Region, in der die medizinische Versorgung in der Regel schlecht bis nicht vorhanden ist, ab März 2020 verstärkt. Zum anderen kam der Tourismus – eine wichtige Einnahmequelle in Sri Lanka – zum Erliegen, nachdem unter anderem der Flughafen Colombo geschlossen und ein Einreiseverbot verhängt wurde. Eyerkaufer berichtet von vielen Familien, die keinerlei Einkommen mehr hätten und vor allem Lebensmittel bräuchten. „In den zurückliegenden Monaten konnten wir etwa 3000 Menschen mit Reis, Linsen, Mehl, Kartoffeln und getrocknetem Fisch versorgen“, so Eyerkaufer. Die Waisenhäuser erhielten ebenfalls jeden Monat Nahrungsmittel.

Maßnahmen gelockert

Der Alt-Landrat dankt für die bisherige Unterstützung und bittet um weitere Spenden, damit „die durch Corona noch verstärkte Not weiterhin nachhaltig gelindert“ werden könne.

Corona macht auch die Hilfe nicht leichter: Da der Hafen von Colombo wegen des Lockdowns lange nicht in Betrieb war, hat eine Spende des Main-Kinzig-Kreises – ein Traktor mit Anhänger für die Müllabfuhr – Beruwala erst vor wenigen Tagen erreicht, nach monatelangem Warten.

Mittlerweile seien die Maßnahmen gegen das Coronavirus etwas gelockert worden. So dürfen Touristen wieder kommen, müssen nach ihrer Ankunft jedoch zwei Wochen in Quarantäne und alle fünf Tage einen PCR-Test machen. Wenn die Einschränkungen aufgehoben sind, will Eyerkaufer mit Sponsoren seine 28. Reise nach Beruwala angehen.

Zu den wichtigsten Projekten in den nächsten Monaten zählen der Wiederaufbau und die Sanierung von Schulen, die Erneuerung von Häusern, Kindergärten und sozialen Einrichtungen sowie medizinische Hilfen.

Wer spenden möchte, kann dies bei den Sparkassen in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern tun, wo ein Spendenkonto mit der Nummer 99994 eingerichtet worden ist. Weitere Informationen gibt es auf www.mkk.de unter der Rubrik Partnerschaften.

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