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Gerhard Schultheiß ist mit 24 Amtsjahren der dienstälteste Bürgermeister im Kreis.

Nidderau

Zwei Neue wollen ins Rathaus

  • Detlef Sundermann
    vonDetlef Sundermann
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Am Sonntag wird in Nidderau ein neuer Bürgermeister gewählt. Zwei Kandidaten stellen sich der Herausforderung.

Wer in den nächsten sechs Jahren Verwaltungschef im Nidderauer Rathaus wird, darüber können am Sonntag, 29. November, knapp 16 000 Wahler:innen entscheiden. Zwei Kandidaten stellen sich der Herausforderung, Andreas Bär (SPD) und Phil Studebaker (CDU).

Der bisherige Amtsinhaber Gerhard Schultheiß (SPD) hatte im August 2019 angekündigt, nach 24 Amtsjahren aus familiären und gesundheitlichen Gründen nicht erneut zu kandidieren. In Schultheiß’ Epoche hat sich die knapp 21 000 Einwohner:innen große Stadt zum begehrten Zuzugsort für Menschen aus dem Umland, auch aus Frankfurt, entwickelt.

Andreas Bär, 38, ist in Nidderau aufgewachsen und Vater eines Sohnes. Als Oberstudienrat unterrichtet er an einem Hanauer Gymnasium Mathematik und Politik. Er gehört der SPD seit 2002 an. 2006 wurde Bär in den Kreistag gewählt, aktuell ist er Mitglied der SPD-Fraktion im Stadtparlament. Sein Wahlprogramm hat er nach den Bedürfnissen der Einwohner:innen entworfen. Dazu gab es im Sommer eine Umfrage. Entsprechend der Bedeutungsrangfolge macht Bär ÖPNV, Umwelt und Natur sowie ärztliche Versorgung zu seinen Spitzenthemen.

Phil Studebaker, ebenfalls 38 Jahre alt und in Nidderau groß geworden, ist zweifacher Vater. Nach seinem Wirtschaftsstudium gründete er ein Unternehmen, das er später verkaufte. Heute ist Studebaker als geschäftsführender Gesellschafter einer Marketingagentur tätig. 2017 wurde er zum Vorsitzenden des CDU-Ortsverbands Windecken gewählt. Schwächen sieht er in der Stadtentwicklung, zu seinem Programm zählen daher etwa die Forderung nach mehr Mischgebieten, auch um die Stadtfinanzen wieder in Schwung zu bringen, sagt er. Für Umwelt- und Klimaschutz würde er mehr Bäume pflanzen und die heimischen Gärten stärker begrünen. In die weiter wachsende Stadt will er mehr Fachärzte holen.

Im Stadtparlament verfügt eine rot-grüne Koalition über eine deutliche Mehrheit.

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