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Nidderau

Häuser für Kinder

Nidderau erweitert sein Betreuungsangebot - doch die Projekte werden teurer als ursprünglich geplant. Trotzdem ist der Ausbau für die Stadt günstig: Der Löwenanteil fließt aus dem Konjunkturpaket des Bundes.

Von Rebekka Sambale

Die Stadt Nidderau investiert kräftig in Kinderbetreuungsangebote. Nachdem der neu gebaute Pavillon des Betreuungsvereins Ostheim („Beos“) trotz Mehrkosten von 30.000 Euro mit dem Schulbeginn eröffnet wurde, soll nun Ende des Jahres die Kindertagesstätte „Allee Mitte“ in großem Stil saniert werden.

Auch dort zeichnet sich mittlerweile eine Kostenerhöhung von 125.000 Euro ab, wie jetzt die Stadtverordneten erfuhren. „Wenn wir schon umbauen, dann soll auch gleich die schlechte Raumsituation verändert werden“, sagt Bürgermeister Gerhard Schultheiß (SPD). In dieser sogenannten „großen Variante“ des Umbaus ist statt eines Austauschs des Außencontainers geplant, diesen komplett durch einen Massivbau zu ersetzen.

Von den Gesamtkosten von 575.000 Euro muss die Stadt letztlich etwa 185.000 Euro selbst übernehmen. Der Rest wird mit Hilfe des Konjunkturprogramms des Bundes finanziert. Daher drängte Schultheiß, Widerständen zum Trotz, auf eine schnelle Entscheidung. „Der Baubeginn muss noch in diesem Jahr sein, damit die Bundesmittel fließen“, sagt er. Die Stadtverordneten stimmten daraufhin der Bereitstellung der Mittel zu.

Der neue Pavillon der „Beos“ bietet seit Mitte August 50 Grundschulkindern nach dem Unterricht Platz, wie Beate Brill-Stark, Leiterin des Vereins, sagt. Dabei können die Kinder entweder in einem Aktivbereich spielen oder in einem Ruheraum lesen und basteln. Der frühere Betreuungsraum wird jetzt als Mensa genutzt. Die Mehrkosten bei dem Projekt kamen zustande, weil Kosten für Wasser-, Strom- und Gasanschlüsse nicht frühzeitig in die Kalkulation mit eingerechnet worden waren, so Schultheiß.

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