Auch die Nilgänse erwarten bald das Schlüpfen ihres Nachwuchses.  
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Auch die Nilgänse erwarten bald das Schlüpfen ihres Nachwuchses.  

Main-Kinzig

Brut- und Setzzeit an Kinzig und Nidder

  • Jochen Dietz
    vonJochen Dietz
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Die Kommunen appellieren an Rücksichtnahme auf Wildtiere im Main-Kinzig, die bald ihren Nachwuchs bekommen.

Mit der beginnenden sogenannten Brut- und Setzzeit bitten einige Kommunen im Main-Kinzig-Kreis wieder um Rücksichtnahme auf Wildtiere und Vögel, die in den kommenden Monaten ihren Nachwuchs bekommen und aufziehen.

Die Nidder- und die Kin- zigauen mit ihren ausgedehnten Wiesenflächen sowie die Streuobstwiesen und Wälder seien bedeutsame Rückzugsgebiete für die heimische Tierwelt. Rehe und Feldhasen bringen hier ihre Jungen zur Welt und Wiesenvögel wie der Weißstorch und der Kiebitz nutzen diese Gebiete zum Brüten und zur Nahrungssuche, heißt es etwa in der Mitteilung der Stadt Nidderau. Sie appelliert insbesondere an Hundehalter, ihre Tiere nicht frei laufen zu lassen. In den Frühjahrs- und Sommermonaten während der Brut- und Setzzeit reagierten Wildtiere sehr empfindlich auf Störungen.

Frei laufende Hunde sind Störenfriede

Hundebesitzer, die mit ihren Tieren Wiesenwege zwischen den Asphaltwegen als Abkürzung nutzten oder ihre Hunde frei über die Wiesen laufen lassen, seien solche Störenfriede. Habe ein Hund ein Wildtier gewittert, komme es nicht selten vor, dass er diesem instinktiv nachstellt. Es muss nicht zu Angriffen kommen, aber schon alleine die Störung und Panik, die bei dem Wildtier ausgelöst wird, bedeuten extremen Stress und können zum Verlust der Brut führen. Die Fachbereiche Ordnungswesen und Umwelt appellieren an alle Hundebesitzer, die Hunde in diesen sensiblen Bereichen nur angeleint spazieren zu führen, den Asphaltweg zu benutzen und nicht quer über die Wiesen zu laufen.

„Jeder kann durch sein Verhalten dazu beitragen, dass die Wildtiere in den schönen Auewiesen und Streuobstgebieten ungestört Brutgeschäft und Nahrungssuche nachgehen können. Dies ist auch ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz“, heißt es aus Nidderau.  

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