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Niddatal

Die Nidda als Lichtermeer

Die Kreativschau "Kunst am Fluss" startet mit großem Spektakel: Feuer, Artistik und ein Parcours übers Wasser erwarten Besucher an der Nidda.

Die Nidda schwimmt im Lichtermeer. Afrikanische Trommeln ertönen, ein australisches Didgeridoo brummt. Die Gartenzäune sind Staffeleien für Gemälde, ein Floß auf der Nidda ist Bühne. Mit seiner Mischung aus Malerei, Skulptur, Kunsthandwerk, Installationen, Theater und Musik hat sich "Kunst am Fluss" im Niddataler Ortsteil Assenheim als eine der ungewöhnlichsten und stimmungsvollsten Kunstschauen der Wetterau etabliert. "Schon vor Einsetzen der Dunkelheit füllten sich die romantischen Innenhöfe, die zum Verweilen einluden. Keiner wollte sich die Gelegenheit entgehen lassen, diese einmalige Atmosphäre von ungebändigter Kreativität zu schnuppern", schwärmte die FR-Reporterin schon von der ersten Aktion im Jahr 2004.

Die Nidda in Assenheim wird am morgigen Samstag, 30. August, ab 16 Uhr wieder zu Galerie und Theater. Der Fluss selbst wird durch 1500 Lichter und ein Fackelband zum glitzernden Kunstwerk. Die Illumination der Nidda werde "denen, die es einmal erlebt haben, unvergessen bleiben", sagt die Wöllstädter Künstlerin Doris Kleffmann-Metz, die "Kunst am Fluss" organisiert hat.

Die Kunstschau ist Teil des Programms "Sonne, Mond und Sterne", mit dem die Stadt Niddatal beim Hessischen Wettbewerb "Ab in die Mitte" erfolgreich war. 15 000 Euro trug ihr das ein. Für das Spektakel am Samstag wird dennoch Eintritt erhoben. Die zwei Euro (Kinder bis 14 Jahre frei) lohnen sich für das beachtliche Programm.

Auf einer Wiese wird ein neun Meter hohes Gerüst errichtet, auf dem nach Einbruch der Dunkelheit (etwa 21 Uhr) das Theatro Artistico eine artistische Choreografie mit Feuer und Musik zeigen wird.

An der Wetterspitze, dort wo die Wetter in die Nidda mündet, kann die Kunst, über das Wasser zu laufen, geübt werden: Ein Parcours über Pontonbrücke und Treibholz führt über die beiden Flüsse.

Während die Gartenzäune zu Staffeleien für Gemälde werden, schweben von der Fußgängerbrücke über die Nidda zur Altstadt regenbogengleich bunte Stoffbänder in die Nidda, und weben sich hier schlängelnd in Gräser und Algen ein. Ein Floß ist ab dem frühen Abend Bühne für Bewegungsinstallationen. Am "Feuertisch" lesen Frauen aus aller Welt Prosa.

Im alten Ortskern zieht die Gruppe Querbänx als singende Barden durch die Höfe und Gassen, in denen auch Kunstvolles dargeboten wird. In der ehemaligen Synagoge nimmt die Gruppe Kunstfest Wickstadt die Besucher mit auf eine faszinierende Reise durch Bilder und Klänge. ieb

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