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Hanau

Neues Gewerbeareal

Mitte 2023 geht Heraeus Quarzglas.

Das Industriegelände der Heraeus Quarzglas soll bis Mitte 2023 für eine Nachnutzung geräumt werden, teilen Stadt und Heraeus in einer gemeinsamen Meldung mit. Der Hintergrund: Die Produktion wird in das nahe Kleinostheim (Bayern) und nach Bitterfeld (Sachsen-Anhalt) verlagert. Auf dem frei werdenden Areal unweit vom Hauptbahnhof soll ein „modernes zentrales Stadtentrée“ entstehen. Stadt und Heraeus haben 2019 hierzu eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) stellte nun im Struktur- und Umweltausschuss eine „erste konkrete Planung“ des Heraeus-Konzerns vor, der mit dem Büro Albert Speer arbeitet. Demnach sollen einige Gebäude erhalten bleiben, um sie für Gewerbetreibende nutzen zu können. In alten und neuen Gebäuden seien „moderne Arbeitswelten in Büros und kleineren Gewerbeeinheiten denkbar“, heißt es. Das rund fünf Hektar große Gelände soll von einem „Boulevard“ mit „viel Grün“ durchzogen werden, bei dem Autos außen vor bleiben. Wegen der Seveso-Abstandsregel scheidet laut Stadt dort jedoch eine Wohnbebauung aus. Entstehen sollen hingegen ein Fahrrad- und drei Auto-Parkhäuser, heißt es.

Die Entwicklung des Quarzglas-Areals steht in Zusammenhang mit der Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes, das betrifft besonders den Vorplatz. Darüber läuft seit Jahren eine Diskussion mit der Bahn. Offen ist derzeit, ob der benachbarte städtische Busbetrieb für die Quartiersentwicklung umziehen muss.

Bis Ende 2021 sollen ein städtebauliches Konzept ausgearbeitet sowie Kosten und Finanzierung ermittelt werden, heißt es. sun

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