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Neues Stadtteilzentrum an der Kinzig entsteht

Abrissarbeiten auf früherem Landrats-Areal gehen zu Ende / Heimat für über 120 Senioren

Noch in dieser Woche sollen die Abrissarbeiten zu Ende gehen, in gut einem Jahr wird das neue Stadtteilzentrum an der Kinzig bezugsfertig sein. Wer derzeit auf der Eugen-Kaiser-Straße am früheren Gebäude des Landratsamts vorbeigeht, kann kaum ermessen, dass bereits im nächsten Jahr dort mehr als 120 Senioren eine neue Heimat finden sollen.

Doch sowohl Bauherr Jürgen Scheu von der Recona GmbH mit Sitz im sächsischen Lauter als auch die künftigen Betreiber des Zentrums, der Main-Kinzig-Kreis über seine Altenheim GmbH, sind zuversichtlich, den Zeitplan einhalten zu können.

Bereits im Januar dieses Jahres hatten der private Investor und die Alten- und Pflegezentren des Kreises die Pachtverträge für das denkmalgeschützte alte Landratsamt, in dem 33 Appartements für betreutes Wohnen entstehen, und das neu zu errichtende Seniorenzentrum unterzeichnet. Das Konzept für das Seniorenzentrum an der Kinzig sieht vier Hausgemeinschaften mit jeweils zwölf Einzelzimmern sowie drei Wohngruppen mit insgesamt 38 Einzelzimmern und drei Zweibettzimmern vor.

"Mit 92 Pflegeplätzen hat die Einrichtung die Größe, die dank kleinräumiger Architektur überschaubar ist und einen wohnlichen Charakter erhält, gleichzeitig aber auch wirtschaftlich sinnvoll ist," sagt Dieter Bien, Chef der Alten- und Pflegezentren Gesellschaft des Kreises. Gleichzeitig hebt er den Anspruch hervor, mit dem Stadtteilzentrum an der Kinzig einen lebendigen Mittelpunkt in der Hanauer Innenstadt sowie ein vielfältiges Dienstleistungsangebot zu schaffen.

Die ehemalige Verwaltungszentrale des Kreises, mit seinem denkmalgeschützten Altbau, dem Hochhaus gegenüber und weiteren Amtshäusern, war bereits vor zweieinhalb Jahren an Recona verkauft worden. Mit dem jetzt beginnenden Bau wird auch ein Problem des Hanauer Wohnstifts gelöst. Gegenwärtig gibt es dort knapp hundert Zweibettzimmer, die dauerhaft nicht mehr zu belegen sind und nach und nach zu Einzelzimmern ausgebaut werden sollen. Die dabei wegfallenden Plätze können durch das neue Stadtteilzentrum an der Kinzig kompensiert werden.

Im alten Landratsamt sollen Appartements für betreutes Wohnen entstehen. Auch an Wellness-Bereiche im Haus ist gedacht. In den Neubau für vier Hausgemeinschaften mit jeweils zwölf Plätzen - ausschließlich Einzelzimmer - sollen auch ein Frisörsalon und ein Cafè einziehen, das als Begegnungsstätte fungieren soll. Im früheren Gesundheitsamt ist inzwischen eine Außenstelle der Herborner Rehbergpark-Klinik für Kinderpsychiatrie eingezogen. are

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