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Mittel gegen Krebs

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Heraeus bietet Mitarbeitern Vorsorge.

Rund 1900 Männer und Frauen haben im vergangenen Jahr bei Heraeus an einem Test zur Früherkennung von Darmkrebs teilgenommen. Das berichtet das Unternehmen mit Blick auf den 4. Februar, den die Weltgesundheitsorganisation WHO als Weltkrebstag ausgewählt hat. Zudem berichtet der Technologiekonzern von seiner langjährigen Erfahrung bei der Herstellung von Antikrebsmitteln.

Die Darmkrebsvorsorge sei „fester Bestandteil des betrieblichen Gesundheitsmanagements“, das Programm laufe alle drei Jahre. Und so hätten im Oktober 2012 rund 37 Prozent der 5100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Chance genutzt, an dem „hochwertigen Test“ teilzunehmen. Dabei sei keine Altersgrenze gesetzt worden, jeder konnte teilnehmen. Bei zwei Mitarbeitern sei so eine Krebserkrankung festgestellt worden.

Geworben für die Vorsorge hatte der betriebsärztliche Dienst um Henrik Mertens in den betriebsinternen Medien, Hinweisen auf den Gehaltsabrechnungen und mit einem begehbaren Modell eines Darms, das die Felix-Burda-Stiftung für solche Kampagnen zur Verfügung stellt.

Krebsmittel in Produktion

Unabhängig von der betriebsinternen Gesundheitsvorsorge verdient der Pharmabereich des Edelmetall- und Technologiekonzerns mit der Herstellung von platinhaltigen Wirkstoffen zur Krebsbekämpfung auch sein Geld. Dabei fungiere Heraeus als Zulieferer von Wirkstoffen, nicht als Arzneimittelhersteller, teilt die Firma mit. Neu sei dabei eine Fermationsanlage, mit der Rubicine biosynthetisch hergestellt werden. Dabei werden Wirkstoffe mit Hilfe von Mikroorganismen in Bioreaktoren hergestellt. Eine Biotech-Firma liefert den gentechnisch veränderten Bakterienstamm, Heraeus vermischt sie mit einer Lösung aus Zucker, Proteinen, Vitaminen und anderen Nährstoffen. Das Ganze erinnere „an Bierbrauen“, schreibt Heraeus. (ran.)

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