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Eine Brockenbahn auf den Gleisen der Harzer Schmalspur Bahn.
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Eine Brockenbahn auf den Gleisen der Harzer Schmalspur Bahn.

Verkehr

Mit der HSB zur HSB

„Spessart meets Harz“: Die Hanauer Straßenbahn und die Harzer Schmalspurbahnen haben das gleich Kürzel. Wie wäre es mit einer Partnerschaft?

Von Andreas Zitzmann

„Spessart meets Harz“: Die Hanauer Straßenbahn und die Harzer Schmalspurbahnen haben das gleich Kürzel. Wie wäre es mit einer Partnerschaft?

Wer auf der Suche nach der Hanauer Straßenbahn unter ihrem bekannten Kürzel „HSB“ googelt, findet die HSB prompt, gleich als ersten Treffer. Der jedoch führt zu einem ganz anderen Verkehrsunternehmen, viel weiter nördlich, mit Sitz in Wernigerode, zugegebenermaßen wesentlich attraktiver als die hiesige HSB und inzwischen weltberühmt: die „Harzer Schmalspurbahnen“. Die nennen sich auch „HSB“.

Da drängt sich doch regelrecht die Idee einer Partnerschaft zwischen den Hanauern und den Wernigerodern auf, wohl kaum nahverkehrstechnisch, aber auf jeden Fall touristisch – „Spessart meets Harz“ sozusagen. Wie kommt der FR-Vorschlag bei den beiden HSBs an?

„Das ist ein interessanter Gedanke“, sagen auf Anfrage nahezu übereinstimmend Joachim Haas-Feldmann (Sprecher der HSB hier) und Heide Baumgärtner (Sprecherin der HSB dort). Und beide ergänzen, dass man über die Idee mit den jeweiligen Geschäftsführungen sprechen werde. Was dabei herauskommt, wird man sehen.

Sicher ist, dass beide Verkehrsunternehmen von einer solchen wie auch immer gearteten Partnerschaft profitieren würden. Auch die HSB in Wernigerode, obwohl man meinen könnte, ihre knuffigen Dampfzüge, die kreuz und quer durch den schönen Harz rollen, benötigen keine Werbung mehr. „Partner und Freunde haben wir viele, bis nach Wales“, sagt Heide Baumgärtner, „zumeist Unternehmen oder Vereine, die ebenfalls historischen Bahnbetrieb organisieren“. Eine echte Partnerschaft mit einem Verkehrsunternehmen im Rhein-Main-Gebiet gibt es bislang jedoch nicht – die Chance für Hanau. Das würde genauso profitieren. Baumgärtner: „Eine Partnerschaft würde hier sicher auch in den Medien auf einiges Interesse stoßen.“

Anbieten könnte die Hanauer HSB zum Beispiel Fahrten nach Nordhausen, Wernigerode oder Quedlinburg – Deutschland größtes Flächendenkmal und Weltkulturerbe. Man könnte darauf wetten: Solche Ein- oder Mehrtagesfahrten – natürlich mit der Gelegenheit, mit der Schmalspurbahn weiterzufahren – wären ruckzuck ausgebucht, nicht nur von Eisenbahnfreunden und mit Sicherheit nicht nur aus Hanau und seiner näheren Umgebung. Vielleicht könnte man ja sogar den Verein „Museumseisenbahn Hanau“ mit ins Werbeboot für die Grimm-Stadt nehmen ...

Und weil’s so schön war: Wir wäre es anschließend mit einem Ausflug zur HSB? Die dritte im Bunde: „Heidelberger Straßen- und Bergbahn“. Das ist zwar „nur“ ein ganz normales Nahverkehrs-Unternehmen wie die Hanauer HSB, hat aber doch etwas Besonders zu bieten: eine über 100 Jahre alte Standseilbahn, von der historischen Altstadt aus vorbei am berühmten Heidelberger Schloss und hinauf auf den 568 Meter hohen Hausberg, den Königstuhl – ein phänomenaler Blick ins Rheintal.

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