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Flörsheim

Mikwe, Kultur und Exodus - jüdisches Leben in Flörsheim

  • Silvia Bielert
    vonSilvia Bielert
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Eine Veranstaltungsreihe der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (CjZ) im Main-Taunus Kreis feiert 1700 Jahre Judentum in Deutschland.

Seit 1700 Jahren gibt es jüdisches Leben und jüdische Kultur in Deutschland und auch Flörsheim feiert das – mit einem eigenen Festprogramm der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (CjZ) im Main-Taunus Kreis. So gibt es am Sonntag, 9. Mai, 15 Uhr, einen Online-Vortrag von Rabbiner Shlomo Raskin über „Die Bedeutung der Mikwe im Judentum“ in der Kulturscheune Flörsheim. Die Mikwe, das Tauchbad, dient der rituellen Reinigung und ist eine der wichtigsten Institutionen der jüdischen Gemeinde. Der Besuch der Flörsheimer Mikwe wird nachgeholt. Anmeldung für die Zoom-Schalte per Mail an franz@frakroo.de.

Am Donnerstag, 10. Juni, um 19.30 Uhr wird die Schriftstellerin Petra Kunik in einem Referat Einblicke in die Rolle der Frau zu biblischen Zeiten geben und zeigen, welche Veränderungen nötig waren, damit heute auch Frauen religiöse Werte und Traditionen weitergeben können. Sie „beschreibt fröhlich und temperamentvoll ihren Weg in eine liberale jüdische Gemeinde, in der Frauen aus der Tora lesen und Verantwortung im Gottesdienst übernehmen“.

Am Sonntag, 20. Juni, führt Susanne Urban durch das mittelalterliche jüdische Wohnviertel „Judenhof“ in Speyer mit der Männer- und Frauensynagoge. Der romanische Hallenbau wurde im Jahr 1104 geweiht und ist als der älteste aufrechtstehende jüdische Kultbau aus dem Mittelalter bekannt. Auch die Speyerer Mikwe, die neue Synagoge und ein koscherer Imbiss stehen auf dem Programm, bevor es weitergeht nach Worms, wo die Synagoge des alten jüdischen Friedhofs „Heiliger Sand“ und das Raschi-Haus besucht werden. Abfahrt ist um 9.30 Uhr an der Flörsheimer Stadthalle, Kapellenstraße 1.

Über die „Frühen Anfänge der Jüdischen Ansiedlung in Flörsheim“ berichtet Werner Schiele am Sonntag, 4. Juli, um 15 Uhr in der Flörsheimer Kulturscheune und im Herbst, am Donnerstag, 2. September, 19.30 Uhr, erzählt Ursula Krechel, Trägerin des Deutschen Buchpreises 2012, in ihrem Vortrag „Shanghai fernab von wo“ von dem Schicksal der nach Shanghai geflüchteten Juden, darunter zweier Flörsheimer Familien. (Eintritt 10 Euro). Am Sonntag, 19. September, steht um 18.30 Uhr in der Stadthalle Flörsheim, Kapellenstraße 1, das Konzert „Exodus - Jüdisch-deutsche Klangwelten auf dem Programm (Eintritt 20 Euro). bil

https://main-taunus.deutscher-koordinierungsrat.de/

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