Main-Kinzig

Mehr Erstklässler als im Vorjahr

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3582 Schulanfänger gehen heute im Kreis an den Start. Das sind mehr Erstklässler als im Vorjahr. Festzustellen ist auch, dass die Inklusion voran kommt.

Das neue Schuljahr 2016/17 beginnt heute für 3582 Schulanfänger im Main-Kinzig-Kreis. Das teilt die Leiterin des Staatlichen Schulamts, Sylvia Ruppel, mit. 3500 Kinder starten an den Grundschulen, 82 an den Förderschulen. Außerdem würden 119 Lehrerinnen und Lehrer im Aufsichtsbereich des Schulamtes anfangen, davon 100 Neueinstellungen. Insgesamt seien dem Schulamt 3442 Lehrerstellen zugewiesen – wie im vergangenen Jahr.

Trotz weiterhin bestehenden Lehrermangels in manchen Fächerkombinationen, etwa an den Berufsbildenden Schulen, könne eine geregelte Unterrichtsversorgung gewährleistet werden. So fehlen etwa noch Grundschul-Lehrkräfte mit der Fächerkombination Musik und Sport.
Unterricht ist garantiert

„Zum neuen Schuljahr erwarten wir im Main-Kinzig-Kreis einen insgesamt guten Start“, so Ruppel. Es könne mit einem geregelten Unterrichtsbeginn gerechnet werden.

Durch frühzeitige Planungen vor den Sommerferien seien die Schulen über die Zuweisungen und Einstellungsmöglichkeiten informiert. Sie bittet dennoch um Verständnis, wenn es vereinzelt zu Verzögerungen bei der Umsetzung komme.

Rückgang an Integrierten Gesamtschulen

Zu den bisher 66 ganztägig arbeitender Schulen aller Schulformen im Main-Kinzig-Kreis kommen mit dem neuen Schuljahr vier weitere hinzu, teilt das Schulamt weiter mit. Es sind die Grundschule Ostheim und die Johann-Hinrich-Wichern-Schule in Nidderau, die Schule am Dorfplatz in Freigericht sowie die Sprachheilschule in Sterbfritz.

Nach den aktuellen Zahlen gebe es 159 Erstklässler mehr als im Vorjahr, dafür 109 Haupt- und 38 Realschüler weniger. An den Integrierten Gesamtschulen gebe es einen Rückgang um 171 Schüler. Demgegenüber stehe eine Zunahme der Schülerzahl im gymnasialen Bildungsgang der Sekundarstufe I um 538 Schülerinnen und Schüler.

Auch bei den Förderschulen gebe es einen Rückgang, was positiverweise aber darauf zurückzuführen sei, dass der Main-Kinzig-Kreis Modellregion „Inklusive Bildung“ sei, und sowohl der Kreis wie auch die Stadt Hanau als Träger die Forderung des Kultusministeriums umsetzen, die Zahl der Schüler an Förderschulen zu verringern und die Zahl derer mit Förderanspruch an den allgemeinen Schulen zu erhöhen.

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