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Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher (parteilos) erhält aus den Händen von Landrat Thorsten Stolz (SPD) und im Beisein von Fachbereichsleiterin Sigrid Nölke und der Leiterin des Familienzentrums, Gabriele Steltner-Merz (von rechts) einen Zuschuss aus dem Kreisausgleichsstock.
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Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher (parteilos) erhält aus den Händen von Landrat Thorsten Stolz (SPD) und im Beisein von Fachbereichsleiterin Sigrid Nölke und der Leiterin des Familienzentrums, Gabriele Steltner-Merz (von rechts) einen Zuschuss aus dem Kreisausgleichsstock.

Maintal

Maintaler Familienzentrum erhält Zuschuss

  • Silvia Bielert
    VonSilvia Bielert
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Das umfangreiche Angebot des preisgekrönten Familienzentrums Ludwig-Uhland-Straße soll weiterentwickelt werden. In der Pandemie werden Spaziergänge statt Elterncafés angeboten.

Das preisgekrönte Familienzentrum Ludwig-Uhland-Straße in Maintal erhält für seinen Anbau für die U3-Betreuung 10 000 Euro aus dem Kreisausgleichsstock. Das teilt der Landkreis Main-Kinzig mit. „In dieser Einrichtung findet so viel mehr unter einem Dach statt als Betreuung und Förderung von Kindern“, sagte Landrat Thorsten Stolz (SPD) bei der Übergabe. „Das ist der Anlaufpunkt für so viele Menschen in diesem Stadtteil, ob Groß oder Klein. Die Arbeit ist wegweisend für viele andere Betreuungseinrichtungen.“ Das Zentrum, das von Gabriele Steltner-Merz geleitet wird, hatte 2018 den Deutschen Kita-Preis erhalten.

Durch den Anbau konnten zusätzliche Räume „für die vielseitigen Betreuungs-, Bildungs- und Begegnungsangebote“ geschaffen werden, heißt es in der Mitteilung. Zugleich könne sich das Zentrum so auch inhaltlich noch weiterentwickeln. „Wir bieten hier nicht nur Betreuungsplätze für Kinder von zwölf Monaten bis zum Ende der Grundschulzeit an, sondern sind eine wichtige Anlaufstelle für die Familien im Stadtteil“, sagt Sigrid Nölke, Fachbereichsleiterin Kinderbetreuung der Stadt Maintal. „Mit Elterncafés, Deutschkursen und einer Familienberatung gibt es niedrigschwellige Angebote, mit denen wir uns an den Bedürfnissen und der Lebenswirklichkeit der Familien orientieren.“ Um den vertrauensvollen persönlichen Kontakt auch in der Pandemie zu pflegen, wenn die Elterncafés nicht mehr stattfinden können, hat die Koordinatorin für die Familienbildungsangebote, Michaela Schmid, Kontakt zu den Familien auf den Spielplätzen gesucht.

Aus diesem „aufsuchenden Angebot“ hätten sich zwischenzeitlich „1:1-Spaziergänge“ entwickelt, bei denen besonders junge Mütter, die von Kontakten plötzlich gänzlich abgeschnitten waren, jemanden zum Zuhören fanden, so Nölke. Weit über 300 Spaziergänge habe Michaela Schmid mittlerweile absolviert. Wegen der großen Nachfrage, finde das Angebot mittlerweile in Kooperation mit der städtischen „Maintal Aktiv – Freiwilligenagentur“ statt.

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