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Das Maintalbad in Dörnigheim soll neu gebaut werden.
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Das Maintalbad in Dörnigheim soll neu gebaut werden.

Haushaltsentwurf

Maintal plant große Investitionen

  • Andreas Hartmann
    VonAndreas Hartmann
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Trotz eines Millionendefizits bleibt die Grundsteuer in Maintal stabil – denn die Stadt kann auf Rücklagen zurückgreifen.

Nie zuvor in der Geschichte der Stadt Maintal habe man so weitreichende Infrastrukturprojekte geplant wie im Haushaltsentwurf 2022, sagt Bürgermeisterin Monika Böttcher (parteilos). Darin spiegeln sich die finanziellen Belastungen der Pandemie wider. So stehen Erträgen in Höhe von 101,6 Millionen Euro Aufwendungen von rund 110,4 Millionen Euro gegenüber – das ergibt ein Defizit von rund 8,8 Millionen Euro.

Die gute Nachricht: Weil die Stadt bis zum Beginn der Pandemie seit 2017 in jedem Jahr deutliche Überschüsse erzielen konnte, erlauben die Rücklagen es, die erwarteten Haushaltslücken auszugleichen. „Damit können die Hebesätze für die Gewerbesteuer sowie die Grundsteuer A und B stabil bleiben“, sagt Böttcher.

Zum einen führte eine 2020 vom Land gezahlte Kompensation für die niedrigeren Gewerbesteuereinnahmen dazu, dass die Stadt im kommenden Jahr eine höhere Belastung durch den Kommunalen Finanzausgleich verkraften muss. Gleichzeitig leidet die Stadt unter Einbußen bei der Gewerbesteuer und dem Gemeindeanteil der Einkommensteuer bei steigenden Personalkosten durch den Ausbau der Kinderbetreuung.

Der Haushaltsplan sieht zahlreiche langfristige Investitionen vor, etwa für die Modernisierung des Kanalnetzes, den Straßen- und Radwegeausbau, die Neubauten der Kita Rhönstraße, des Bürgerhauses in Bischofsheim und des Maintalbads. Das sei wichtig, denn eine attraktive Stadt sei Anziehungsort für Familien und Unternehmen, sagt Böttcher.

Aktuell wird der Entwurf im Haushalts- und Finanzausschuss beraten. Die Verabschiedung in der Stadtverordnetenversammlung ist für Mitte Dezember geplant. aph

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