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Mo Asumang hat jede Menge Erfahrung mit Rassismus und Neonazis gemacht und berichtet davon in Maintal. Asumang
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Mo Asumang hat jede Menge Erfahrung mit Rassismus und Neonazis gemacht und berichtet davon in Maintal. Asumang

Maintal

Maintal: Auf ein Date mit Neonazis

  • Silvia Bielert
    VonSilvia Bielert
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Regisseurin Mo Asumang spricht bei den Interkulturellen Wochen über ihre Erfahrungen mit Rassismus und in einem Theaterstück werden Vorurteile gegenüber anderen in Szene gesetzt.

Die Stadt Maintal beteiligt sich an den Interkulturellen Wochen, die deutschlandweit mit zahlreichen Veranstaltungen „ein starkes Zeichen für eine offene und vielfältige Gesellschaft“ setzen sollen. Das Motto „#offen geht“ plädiert für eine offene Gesellschaft, in der alle Platz haben, für Hilfsbereitschaft, Solidarität und Zusammenhalt.

Los geht es in Maintal am Samstag, 11. September, mit dem kostenfreien Seminar „Andere Länder – andere Sitten!?“, in dem es darum geht, den eigenen Vorurteilen auf die Spur zu kommen. Anmeldungen über die Freiwilligenagentur – Maintal aktiv, Mail: freiwilligenagentur@maintal.de.

Fernsehmoderatorin und Regisseurin Mo Asumang spricht am Mittwoch, 15. September, um 19.30 Uhr in einer öffentlichen Veranstaltung in der Albert-Einstein-Schule über ihre Erfahrungen mit Rassismus und zeigt Auszüge aus ihrem Film, für den sie sich mit rechten Hasspredigern, Neonazis und einem rechten Star-Anwalt getroffen hat. Nach einer Morddrohung durch eine Neonazi-Band suchte Asumang die offene Konfrontation und besuchte einschlägige Demonstrationen. Der Eintritt ist frei, Anmeldung bei der Integrationsbeauftragten der Stadt Maintal, Verena Strub, unter integrationsbeauftragte@maintal.de, Telefon 06181 / 40 06 22.

Um Solidarität geht es bei der Veranstaltung „Was die Welt zusammenhält“, die am 19. September von 14 bis 17 Uhr stattfindet. Sechs Akteure gehen in fünf Aktionen an fünf Orten in Bischofsheim der Frage nach: Was bedeutet Miteinander? Interessierte unternehmen einen Spaziergang durch den Stadtteil und können auch etwas gewinnen.

Den Abschluss der Interkulturellen Wochen in Maintal bildet eine Aufführung der Laienschauspielgruppe „BusStop“ am 2. Oktober um 18 Uhr (Einlass 17 Uhr) auf dem Vereinsgelände des Arbeitskreises Asyl – Vielfalt in Maintal in der Klingstraße. In kurzen Sequenzen („Wer sind wir eigentlich?“, „Polizei-Kontrolle“ oder „Schwarze Männer sind sexy“) zeigen die Darstellenden, was man sich so erzählt über andere - etwa an einer Bushaltestelle oder an anderen Orten. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten, ebenso um eine Anmeldung per Mail an integrationsbeauf- tragte@maintal.de oder Telefon 06181 / 40 06 22.

Ergänzt wird das Programm zu den Interkulturellen Wochen durch Angebote anderer Initiativen, wie des Stadtteilzentrums Bischofsheim, der Kirchen und des Arbeitskreises Asyl – Vielfalt in Maintal. bil

www.maintal.de/integration/veranstaltungen

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