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Main-Kinzig: Regionale Geschichte erforschen

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Von: Silvia Bielert

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Drei ehrenamtliche Heimatforscher erhalten die Heimatmedaille des Landkreises für publizistische Verdienste und ihre Arbeit für eine Erinnerungskultur.

Um die Aufarbeitung der regionalen Geschichte und die Vermittlung des Wissens darum haben sich Elisabeth Heil, Theo Ratzka und Heike Lasch verdient gemacht. Deshalb erhielten die drei Heimatforscherinnen und -forscher die Heimatmedaille von Landrat Thorsten Stolz (SPD). Damit werde auch gewürdigt, dass sie Heimatgeschichte „auch für nachfolgende Generationen erhalten“, sagte er während einer Feierstunde. Sie hätten sich „jahrzehntelang und kontinuierlich um eine lebendige Erinnerungskultur im Main-Kinzig-Kreis verdient gemacht.“

Elisabeth Heil habe im Bereich Schlüchtern unter anderem zu historischen, kunstgeschichtlichen und denkmalpflegerischen Themen publiziert, konzipiere Themenführungen in Steinau oder Gelnhausen und habe bei der Konzeption der Ausstellung „Fritz Ramge – Illustration zu Bertolt Brechts Mutter Courage“ in Schlüchtern beraten. Theo Ratzka war zwölf Jahre Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Linsengericht, habe sich um Heimatmuseum, Vereinsschriften und die Öffentlichkeitsarbeit gekümmert, biete Dorfführungen in Eidengesäß und im Heimatmuseum Altenhaßlau an und publiziere etwa im Heimatjahrbuch „Zwischen Vogelsberg und Spessart“. Heike Lasch aus Nidderau war lange Vorsitzende des Vereins für Vor- und Frühgeschichte im unteren Niddatal, engagierte sich unter anderem beim Aufbau der archäologischen Schausammlung für Vor- und Frühgeschichte in Heldenbergen und ist ehrenamtlich beratendes Mitglied im Denkmalbeirat des Main-Kinzig-Kreises.

Die Heimatmedaille des Main-Kinzig-Kreises wird seit 1988 verliehen. bil

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