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Das Ergebnis war 2020 nur dank Hilfen von Bund und Kreis möglich.
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Das Ergebnis war 2020 nur dank Hilfen von Bund und Kreis möglich.

Main-Kinzig

Main-Kinzig: Kreiseigene Kliniken machen leichtes Plus

Das positive Ergebnis für 2020 ist nur dank Hilfen vom Bund und einer Eigenkapitalhilfe des Kreises möglich.

Die kreiseigenen Main-Kinzig-Kliniken haben das Geschäftsjahr 2020 mit einem kleinen Plus in Höhe von 122 000 Euro abgeschlossen. Wie die Kliniken weiter mitteilen, ist der Umsatz in dem Jahr deutlich gestiegen – von 155 Millionen im Vorjahr auf 170 Millionen Euro.

Möglich wurde das positive Ergebnis mit Geld aus dem Rettungsschirm der Bundesregierung, aber auch dank der Unterstützung des Main-Kinzig-Kreises als Eigentümer. Laut Landrat Thorsten Stolz (SPD), der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Kliniken ist, hat der Kreis das Eigenkapital der Kliniken um 22 Millionen Euro erhöht. Damit habe der Kreistag bewiesen, „wie ernst wir unsere Verantwortung gegenüber den Kliniken und für die Gesundheitsversorgung der Menschen dieser Region nehmen“, sagte Stolz bei der Bilanzpressekonferenz für das Geschäftsjahr 2020.

Deutlich zurückgegangen sei die Zahl der stationär behandelten Patientinnen und Patienten auf 28 734, 16 Prozent weniger als im Vorjahr. Hintergrund ist die bundesweite Allgemeinverfügung im Zuge der Corona-Pandemie, planbare Eingriffe abzusagen. Auch in der ambulanten Versorgung gab es einen Rückgang um 13 Prozent, im Bereich der ambulanten Operationen wurden sogar 20 Prozent weniger Patienten versorgt. Sinn und Zweck des Rettungsschirms war es, die entgangenen Einnahmen der Kliniken möglichst auszugleichen. Da die Ausgleichszahlungen Mitte Juni dieses Jahres endeten, rechnen die Kliniken für das laufende Jahr mit Verlusten.

„Auch wenn wir aktuell einen deutlichen Zulauf der Patienten spüren, erwarten wir für 2021 ein Defizit von circa 4,5 Millionen. Euro“, sagt Stolz. Der Landrat kritisiert, dass Kliniken im aktuellen Vergütungssystem nur für behandelte Patient:innen bezahlt werden. Für Vorhalteleistungen gebe es keine Kostenerstattung. Davon betroffen seien vor allem Notaufnahmen und Kinderkliniken, die 24 Stunden lang Mitarbeitende beschäftigen, um Notfälle abdecken zu können. jon

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