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Main-Kinzig

Main-Kinzig: Kampf gegen hohe Inzidenz

  • Gregor Haschnik
    VonGregor Haschnik
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Der Main-Kinzig-Kreis setzt auf Impfungen durch Hausärzte, Testzentren und eine eigene App.

Die Inzidenz im Main-Kinzig-Kreis, Hessens bevölkerungsreichstem Kreis, ist anhaltend hoch, liegt bei etwa 150. In der Fast-Großstadt Hanau liegt der Wert, der die Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner:innen in den vergangenen sieben Tagen angibt, sogar bei rund 180.

Dem Vernehmen nach werden deshalb verschärfte Regeln erwogen, auch zusammen mit Nachbarkreisen. Entscheidungen sind aber noch nicht gefallen. Hanau und der Main-Kinzig-Kreis wollen zunächst versuchen, das Virus mit den landesweit geltenden und darüber hinausgehenden Maßnahmen einzudämmen. So gehört der Kreis zu den ersten, in denen Hausärzte in die Impfungen eingebunden werden. Am vergangenen Dienstag haben die ersten 40 Praxen begonnen. In erster Linie sollen Menschen mit Vorerkrankungen davon profitieren sowie jene, die nur schwer eines der Impfzentren aufsuchen können, das der Main-Kinzig-Kreis eingerichtet hat, ebenso wie Testzentren.

Zudem setzt der Kreis Hoffnungen in eine App: Zusammen mit den Firmen 2mt Software Solutions und Kemweb hat er das digitale Kontakt-Tagebuch „Cluster Diary“ weiterentwickelt und an die Bedürfnisse des Gesundheitsamts angepasst. Zum einen erleichtere die App dem Amt das Verarbeiten von Informationen bei einer Infektion und die Nachverfolgung der Kontakte. Zum anderen kann man die Ergebnisse von Schnelltests hochladen. Dies könnte, neben dem Scannen von QR-Codes in Lokalen oder Museen, die Sicherheit bei Öffnungen erhöhen. Die Daten würden lokal auf dem Smartphone gesichert, die Nutzenden behielten die Kontrolle über ihre Daten, so der Kreis. Wie viele Menschen die App nutzen, sei nicht bekannt, es würden jedoch „fast täglich“ Datensätze eingehen. Bislang ist die App offenbar wenig bekannt. Künftig soll sie verstärkt beworben werden.

Trotz der derzeit hohen Inzidenz bewirbt sich auch der Main-Kinzig-Kreis für das Projekt des Landes, das modellhaft Öffnungen in Kultur und Gastronomie vorsieht. Starten würde es in Hanau und Bad Soden-Salmünster. Das Gesundheitsamt halte es – bei „klaren Regeln, einer disziplinierten Mitwirkung aller Beteiligten und einer permanente Analyse“ – für denkbar, auch wegen der vorhandenen digitalen Instrumente.

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