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Main-Kinzig

Main-Kinzig: Computerstimme an der Corona-Hotline

  • Silvia Bielert
    VonSilvia Bielert
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Die Corona-Hotline soll durch den CovBot entlastet werden, der Fragen der Bürger zum Teil direkt beantwortet. Dafür nimmt der Landkreis an einer Studie der Charité teil.

An der Corona-Hotline des Main-Kinzig-Kreises hat es eine Änderung gegeben, teilt der Kreis mit. Anrufende werden seit einigen Tagen von einer Computerstimme nach dem Grund ihres Anrufs gefragt. Fallen bestimmte Stichworte, erhalten sie direkt Informationen oder werden an den passenden Mitarbeiter, die passende Mitarbeiterin vermittelt.

Die Stimme gehört „CovBot“, einer Spezialsoftware, heißt es vom Landkreis Main-Kinzig. Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr nimmt an einem Forschungsprojekt teil, das die künstliche Intelligenz des „CovBots“ erprobt. Wissenschaftlich werde die Studie vom Institut für Public Health der Berliner Charité begleitet.

Cov steht für Corona-Virus. Der „CovBot“, der noch in den Kinderschuhen stecke und stetig weiterentwickelt werde, reagiere jetzt schon auf Stichworte wie „Reisen“ oder „Digitaler Impfnachweis“ und gebe dazu allgemeine Infos. Weiß er nicht weiter, leitet er die Anrufenden an die Hotline weiter. Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (SPD) betont, dass es nicht darum gehe, den Service der seit mehr als 15 Monaten existierenden Corona-Hotline auf künstliche Intelligenz umzustellen. „Wir interessieren uns für moderne und ergänzende Kommunikationskanäle und beteiligen uns gerne an deren Erprobung und Weiterentwicklung.“ In der Telefonstatistik sehe man, dass „einige Anrufer zu Stoßzeiten nicht durchkommen, da alle Leitungen belegt sind“, sagt Amtsleiter Wolfgang Lenz. Der CovBot entlaste die Hotline, indem er auf die wichtigsten Fragen Antworten liefert, heißt es weiter in der Pressemeldung. Das CovBot-Projekt des Berliner Startups Aaron GmbH wird vom Bundesgesundheitsministerium finanziert und läuft noch bis Jahresende. bil

Das Bürgertelefon und das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr sind am Freitag, 9. Juli, wegen eines Arbeitstreffens nicht erreichbar.

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