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Das Unternehmen Knoblauch TLS aus Gelnhausen ist vom Sozialministerium mit dem Hessischen Landespreis für beispielhafte Beschäftigung und Integration schwerbehinderter Menschen ausgezeichnet worden. Unser Bild zeigt die Marienkirche.
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Das Unternehmen Knoblauch TLS aus Gelnhausen ist vom Sozialministerium mit dem Hessischen Landespreis für beispielhafte Beschäftigung und Integration schwerbehinderter Menschen ausgezeichnet worden. Unser Bild zeigt die Marienkirche.

Inklusion im Betrieb

Landespreis für Firma aus Gelnhausen

  • Gregor Haschnik
    VonGregor Haschnik
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Die Firma Knoblauch TLS hat für ihre Personalpolitik den Landespreis des Sozialministeriums erhalten

Das Unternehmen Knoblauch TLS ist vom Sozialministerium mit dem Hessischen Landespreis für beispielhafte Beschäftigung und Integration schwerbehinderter Menschen ausgezeichnet worden. Das teilten die Agentur für Arbeit Hanau und das Ministerium mit. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert und wird seit 2006 verliehen.

Die Firma bietet seit mehr als elf Jahren unter anderem Logistik, Personaldienstleistung und Fahrzeugvermietung an und hat nach eigenen Angaben rund 30 Beschäftigte, darunter zwei mit Einschränkungen. Laut Unternehmenschef Jeffrey Knoblauch werde in der Firma auf Werte wie Loyalität, Beharrlichkeit und die Überzeugung gesetzt, dass jeder Mensch mit individuellen Stärken und Schwächen zum Gesamterfolg beitragen kann.

Vorgeschlagen wurde Knoblauch von der Agentur für Arbeit Hanau und deren Geschäftsführerin Heike Hengster.

Wenn offenen Stellen zu besetzen sind, arbeite Knoblauch TLS von Beginn an mit dem Arbeitgeber-Service der Agentur zusammen. Hengster sagt: „Inklusion kann nur funktionieren, wenn sie auch am Arbeitsmarkt stattfindet.“ Nur mit „engagierten Arbeitgebern wie Knoblauch TLS“ könne Inklusion mit Leben gefüllt werden.

Neben der Firma aus Gelnhausen ehrte das Sozialministerium Krimmelbein Gartenbau aus Oberzent und Auto-Stauzebach GmbH aus Marburg. Bei Knoblauch TLS werde ganz selbstverständlich auf die unterschiedlichsten Beeinträchtigungen in hohem Maße eingegangen, lobt das Ministerium, etwa indem Home-Office ermöglicht oder Mitarbeiter:innen gezielt gefördert würden.

„Schwerbehinderte Menschen sind im Ausbildungs- und Arbeitsmarkt weiterhin unterrepräsentiert“, erklärt Minister Kai Klose (Grüne). „Inklusion im Arbeitsleben ist immer noch keine Selbstverständlichkeit. Deshalb stellen wir das Potenzial von Menschen mit Behinderungen deutlicher in den Vordergrund.“ gha

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