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Kommentar zu Neustädter Rathaus

Kurios & bitter

  • Pamela Dörhöfer
    VonPamela Dörhöfer
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Das Haus droht weiter zu verfallen.

Das historische Rathaus, eines der schönsten Gebäude in Hanau, steht leer, die Politik ist vorerst heimatlos. Das hat etwas Kurioses, ist aber vor allem bitter. Wie konnte es soweit kommen? Denn überraschend trat die Erkenntnis keineswegs zutage, dass ein zweiter Fluchtweg und ein Aufzug fehlen, dass das Baudenkmal insgesamt überholt werden muss. Jahrelang haben die politisch Verantwortlichen ihr Rathaus vernachlässigt und die nötige Sanierung immer wieder aufgeschoben, zuletzt mit Blick auf den großen Wurf.

Jetzt geht gar nichts mehr. Während der Marktplatz schön herausgeputzt wird, droht der ihn prägende Bau zu verfallen. Denn der Leerstand wird dem Rathaus weiter schaden; unwirtschaftlich ist er überdies. Diese unbefriedigende Situation zeigt neben diesen Versäumnissen der kommunalen Politik auch auf, wie eng deren Handlungsspielraum durch den Beitritt zum Schutzschirm geworden ist. Die Stadt sollte darum kämpfen, zumindest die kleinste mögliche Lösung für das Rathaus realisiert zu bekommen; bald.

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