Main-Kinzig

Kreis lobt S-Bahn-Pläne

  • Jochen Dietz
    vonJochen Dietz
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Was die jüngst bekannt gewordenen Neubaupläne der Nordmainischen S-Bahn betrifft, so wertet die Kreisspitze diese als Signal für den „ersehnten Bau“.

Die Kreisspitze aus Landrat Thorsten Stolz, Erster Kreisbeigeordneten Susanne Simmler (beide SPD) und Beigeordnetem Matthias Zach (Grüne) haben die detailliertere Zeitplanung für die Nordmainische S-Bahn als „klares Signal und deutliches Zeichen für den ersehnten Bau“ gewertet, heißt es in einer Mitteilung.

Konkrete Schritte wie der Baubeginn im Jahr 2022 und die Schaffung von Baurecht für den Ersten Bauabschnitt schon Ende 2018 waren nach einem Runden Tisch aller Beteiligten öffentlich geworden.

„Wir wollen den Bau endlich konkretisieren, je schneller desto besser. Insofern ist es gut und sinnvoll, parallel zur Klärung der letzten Finanzierungsfragen bereits die rechtlichen Grundlagen für den Bau zu schaffen“, so die Kreisspitze. Sie verweist auf die weiter zunehmenden Pendlerströme im Kreis: „Mit einer schnelleren Anbindung an die Mainmetropole machen wir das Bahnfahren attraktiver und entlasten die Zubringerstraßen östlich von Frankfurt, die jetzt schon verstopft sind. Gleichzeitig erhöhen wir die Kapazitäten im Güterverkehr und weiten den Schienenflaschenhals vor Frankfurt.“ Da das Projekt nicht nur für den Nahverkehr nutzbringend sei, sondern durch seine zwei neuen S-Bahn-Gleise auch Kapazitäten für andere Verkehrsarten freisetze, leiste der Bund hierfür einen Finanzierungsbeitrag, dessen Höhe derzeit ermittelt werde. Als „überaus erfreuliche Nachricht für alle Pendler“ bewerten auch Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) und Stadtrat Thomas Morlock (FDP) die jüngsten Äußerungen aus dem Verkehrsministerium. „Es geht nicht mehr um die Frage, ob und wann diese Verkehrsanbindung kommt, sondern nur noch um die Abstimmung in den Details“. jo

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