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FR-Autor Detlef Sundermann.

Kommentar

Noch mehr Autos in Freigericht und Hasselroth

  • Detlef Sundermann
    vonDetlef Sundermann
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Immer mehr Autos rollen durch Freigericht und Hasselroth - ob eine Ortsumgehung kommt, bleibt abzuwarten. Doch die brächte wieder neue Probleme mit sich. Ein Kommentar.

Seit rund vier Jahrzehnten fordern Bürgermeister- und Kommunalpolitikergenerationen aus Freigericht und Hasselroth eine Ortsumgehung wegen der stetig wachsenden Verkehrsbelastung. Die Ausweisung von Neubau- und Gewerbegebieten in den Kommunen und im Umkreis verlief jedoch trotz des Dilemmas ungebremst. Dazu zählt in Freigericht auch die Kopernikusschule, die mit rund 2500 Schülern als Deutschlands größte allgemeinbildende Schule gilt und mächtig viel Schüler- und Lehrerverkehr produziert. Vielleicht agierten und agieren die Verantwortlichen in der autofreundlichen Hoffnung, die Straße komme schon bald.

Ob die Fahrzeugzahlen ausreichen, um der Ortsumfahrung einen Platz auf der Prioritätenliste zu verschaffen – man wird sehen. Andere Dörfer mit dreifacher Verkehrsmenge hatten es nicht leichter, mit ihrer Forderung in Wiesbaden durchzudringen, etwa Wöllstadt in der Wetterau. Sicher wird hingegen sein, dass von der neuen Straße ein deutlicher Entwicklungsschub zulasten der Landschaft und der bereits dort lebenden Menschen ausgehen wird, mit neuen Baugebieten und Gewerbeflächen. Frankfurt und Offenbach drücken ins Umland. Natürlich mit noch mehr Autos.

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