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Das Kraftwerk Staudinger von Hanau aus gesehen. (Archivbild)
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Das Kraftwerk Staudinger von Hanau aus gesehen. (Archivbild)

Kraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg

Kohleblock Staudinger geht wieder ans Netz

  • Detlef Sundermann
    VonDetlef Sundermann
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Block 5 des Kraftwerks Staudinger in Großkrotzenburg geht acht Monate nach einer schweren Dampfexplosion wieder ans Netz. Der Betreiber habe alle Vorgaben erfüllt, teilt das Regierungspräsidium Darmstadt mit.

Der Block 5 des Kohlekraftwerks Staudinger soll am Donnerstag (15.1.) wieder ans Netz gehen, teilt das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt mit. Die Eon habe als Betreiberin alle Vorgaben des RP erfüllt, heißt es. Ein Sachverständiger, der den Probebetrieb begleitete, soll die mängelfreie Instandsetzung bestätigt haben. Seit Jahresbeginn war nach mehrmonatigem Stillstand der Probebetrieb angelaufen.

Im vergangenen Mai kam es bei einer Dampfexplosion im Kesselhaus zu einem großen Schaden. Seitdem war der Block 5 wegen der Reparaturarbeiten außer Betrieb. Ursache war offenbar ein konstruktiver Fehler bei einer Umwälzpumpe. Der Eon-Konzern hat die Schadenshöhe mit 25 Millionen Euro beziffert.

Das Kraftwerk Staudinger besteht aus fünf Blöcken, von denen drei stillgelegt sind. Block 4 ist eine Reserve und wird mit Gas betrieben. Block 5 wird mit Steinkohle befeuert. (mit dpa)

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