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Kirchturm aus Glas

Grundsteinlegung in Großkrotzenburg

Die evangelische Kirchengemeinde in Großkrotzenburg bekommt über ein halbes Jahrhundert nach ihrer Gründung ein Wahrzeichen. Bisher war die 1956 entstandene Gemeinde mit ihren 1600 Mitgliedern in einem unscheinbaren Flachbau aus den 70er Jahren untergebracht.

Der von Architekt Rolf Möller entworfene Kirchturm wird aus einem verglasten Holzrahmen bestehen und durch Lichtinstallationen lebendig wirken, wie Pfarrer Heinz Daume freudig mitteilt. „Die drei Glocken wird man von außen sehen können“, sagt er. Im Sockel des Turms wird ein Raum der Stille entstehen, in dem gebetet und meditiert werden kann. „So etwas hat im Gemeindezentrum gefehlt“, erzählt der Pfarrer.

Am Sonntag, 28. August, nach dem Gottesdienst mit der Gemeinde aus Wolfgang feierlich der Grundstein gelegt. Eine Zeitkapsel mit einer Urkunde, Zeitungen, unter anderem der aktuellen Ausgabe der Rundschau, Münzen und einem von Kindern im Gottesdienst bemalten Tontopf, wurde in das Fundament eingelegt. Drei Hammerschläge besiegelten traditionell den Baubeginn.

95000 Euro wird der Turm die Gemeinde kosten. Noch ist nicht die gesamte Summe zusammen, aber Daume ist zuversichtlich: „Wir sind auf einem guten Weg. 70000 Euro haben wir bereits gesammelt.“ Finanziert wird das Bauvorhaben durch Spenden. Die Kommune Großkrotzenburg unterstützt den Bau mit 15000 Euro.

Da die Gemeinde keine eigene Kirche hat möchte Daume durch den Kirchturm die Wahrnehmung des evangelischen Zentrums stärken und sichtbar machen, dass die Kirche vor Ort ist.

Zwei der Glocken kommen vom abgerissenen Gemeindezentrum „Hohe Tanne“. Die dritte wird am 8. und 9. Oktober vor dem Gemeindezentrum in der Schulstraße 4 von einem Glockenbauer gegossen und aus der Form gehoben. Daume: „Die Bevölkerung kann das Gießen einer Glocke miterleben.“ (prng.)

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