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Kindheit ohne Schläge

Heute ist Tag der gewaltfreien Erziehung

Am heutigen Dienstag, 30. April, wird international der Tag der gewaltfreien Erziehung begangen. Seit 13 Jahren setzen sich Kinderschützer mit diesem Gedenktag dafür ein, dass Kinder ein Recht darauf haben, dass ihre Persönlichkeit respektiert wird. Auch der Kinderschutzbund Hanau verweist auf die Bedeutung dieses Grundrechts und auf diesen Tag – auch wenn keine eigenen Aktionen geplant sind.

Michael Schröder, der Geschäftsführer des Hanauer Kinderschutzbunds, bestätigt, dass trotz der eindeutigen Gesetzeslage noch immer rund 40 Prozent der Eltern ihre Kinder körperlicher Gewalt aussetzen. Mit dem Ergebnis, dass schon die Kinder lernen, in Konflikten Gewalt anzuwenden. Da die Eltern oft aus Überforderung schlügen, brauchten sie mehr Unterstützung, argumentiert Schröder. Seine Organisation bietet acht bis zwölf Elternkurse an, in denen das Thema gewaltfreie Erziehung „breitesten Raum“ einnehme.

Auch der Vorsitzende des Hanauer Kinderschutzbunds, Oberbürgermeister Claus Kaminsky, setzt sich dafür ein, dem 2012 in Kraft getretenen Bundeskinderschutzgesetz mehr Geltung zu verschaffen. So koordiniere die städtische Stabsstelle Prävention die neu entstandenen Netzwerke, die Kinder wirksam vor Gewalt schützen sollen.

Der Kinderschutzbund hat sich für 2013 weiterhin zum Thema gemacht, Kinder und Jugendliche stärker an Entscheidungen zu beteiligen, die sie betreffen. Auch daran soll der Tag der gewaltfreien Erziehung erinnern. (abi.)

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