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Wie funktioniert eine Glühbirne oder eine Energiesparlampe? Wohin verschwinden Pfützen? Und was blubbert da im Wasserglas? Sie sind neugierig und haben viele Fragen, die Hanauer Mädchen und Jungen im Kindergartenalter. Auf die kreative Suche nach Antworten gingen kürzlich drei der insgesamt etwa 50 Kindertageseinrichtungen bei einer Fortbildung der gemeinnützigen Bildungseinrichtung Science-Lab (Feldafing). Sie bietet an über 70 Standorten in Deutschland eine Art Wissenschaftslabor für Kinder, Eltern und Erzieher.
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Wie funktioniert eine Glühbirne oder eine Energiesparlampe? Wohin verschwinden Pfützen? Und was blubbert da im Wasserglas? Sie sind neugierig und haben viele Fragen, die Hanauer Mädchen und Jungen im Kindergartenalter. Auf die kreative Suche nach Antworten gingen kürzlich drei der insgesamt etwa 50 Kindertageseinrichtungen bei einer Fortbildung der gemeinnützigen Bildungseinrichtung Science-Lab (Feldafing). Sie bietet an über 70 Standorten in Deutschland eine Art Wissenschaftslabor für Kinder, Eltern und Erzieher.

Hanau

Kinder forschen und entdecken

Drei Hanauer Kindertagesstätten machen sich auf die Suche nach dem Warum und Wieso. Sie testen mit Hilfe der Kathinka-Platzhoff-Stiftung ein Wissenschaftslabor für Kinder, Eltern und Erzieher.

Von Ute Vetter

Sie sind neugierig und haben viele Fragen, die Hanauer Mädchen und Jungen im Kindergartenalter: Was blubbert da im Wasserglas? Wohin verschwinden die Pfützen? Wie funktioniert ein Lichtschalter?

Auf die kreative Suche nach Antworten gingen kürzlich drei der insgesamt etwa 50 Kindertageseinrichtungen bei einer Fortbildung der gemeinnützigen Bildungseinrichtung Science-Lab (Feldafing). Sie bietet an über 70 Standorten in Deutschland eine Art Wissenschaftslabor für Kinder, Eltern und Erzieher.

Ab sofort sind alle 50 Hanauer Kindertageseinrichtungen zum Mitmachen eingeladen. Gefördert wird das Projekt von der Kathinka-Platzhoff-Stiftung. Denn: Kinder sind Forscher. Kaum haben sie sich im Kindergarten eingelebt, geht es auch schon los mit den Fragen nach dem "Warum?" und "Wieso?".

Erwachsene kommen da oft ganz schön ins Schwitzen - auch die Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen. Zwar haben sie oft eine Antwort parat. Aber eben auch nicht immer. "Schöner ist es doch für alle", erklärt eine Sprecherin von Science-Lab, "gemeinsam zu erforschen, wie die Welt funktioniert."

Prompt wurden die ersten fünf Erzieherinnen kürzlich sechs Stunden lang selbst zum Kind, konnten fragen, forschen, spielen und experimentieren. Viel Praxis gab es dabei. Und immer ging es um um Fragen aus der kindlichen Lebenswelt: Woher kommt der Regen? Wohin geht er, wenn er auf dem Boden angekommen ist? Was machen die Pflanzen genau, wenn sie trinken?

Spielerisch will Science-Lab die Begeisterung der Drei- bis sechsjährigen Mädchen und Jungen an naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen fördern. Wie spannend und lebensnah Themen aus Naturwissenschaft und Technik sein können, wie verständlich und kindgerecht, das war auch für die Teilnehmerinnen überraschend.

"Wir hoffen, dass sich möglichst viele Kindertageseinrichtungen aus Hanau zu diesem Projekt anmelden, denn gerade in den ersten Lebensjahren, wenn die Aufnahmefähigkeit besonders groß ist, soll das Interesse der Kinder für Naturphänomene und Technik geweckt werden", betont Thorsten Hitzel, Geschäftsführer der Kathinka-Platzhoff-Stiftung. Nach diesem Auftakt werden alle 50 Hanauer Kindertageseinrichtungen zur Schulung im Herbst eingeladen, deren Finanzierung die Kathinka-Platzhoff-Stiftung übernimmt.

Die Stiftung wurde 1981 aufgrund der testamentarischen Verfügung von Kathinka Platzhoff, Enkeltochter des Unternehmers Wilhelm Carl Heraeus, in Hanau errichtet. Ziel ist die Betreuung und Förderung von Kindern, Jugendlichen und Senioren in Zusammenarbeit mit der Wallonisch-Niederländischen Gemeinde Hanau.

Info: Ilona Schnarr, Kathinka-Platzhoff-Stiftung, Telefon 06181 / 4289638.

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