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Neustädter Rathaus

Kein Rathaus-Umbau

Sanierung der Tiefgarage hat Priorität.

Das Neustädter Rathaus wird auf unbestimmte Zeit in seinem jetzigen Zustand bleiben und das Parlament auch weiterhin auf andere Standorte ausweichen. Denn der zuletzt vor Jahrzehnten sanierte Barockbau ist nicht barrierefrei (der Sitzungssaal ist für Gehbehinderte kaum zu erreichen) – und entspricht auch nicht mehr den modernen Anforderungen an Brandschutz. Die Stadtverordneten lehnten am Montagabend zwei Anträge von Alternativer Fraktion und Linken ab, den Umbau des Neustädter Rathauses vorzuziehen und dafür die geplante Neugestaltung des Marktplatzes zurückzustellen.

Ursprünglich war vorgesehen gewesen, auch das historische Rathaus umzubauen, doch diese Pläne liegen seit dem Beitritt der Stadt zum Schutzschirm des Landes und den damit verbundenen Sparzwängen auf Eis.

Stattdessen vorläufig auf den Umbau des Marktplatzes zu verzichten, käme aber nicht in Frage, sagte die SPD-Stadtverordnete Claudia Borowski, denn dann fiele auch die daran gekoppelte Sanierung der Tiefgarage weg: Da diese in schlechtem Zustand sei, riskiere die Stadt in diesem Fall die „dauerhafte Schließung“.

Wie Verkehrsdezernent Axel Weiss-Thiel (SPD) erklärte, sollen sich in den geplanten Neubauten auf der Ostseite des Marktplatzes technische Einrichtungen für die Tiefgarage befinden. (pam.)

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