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16,7 Millionen Euro soll die neue Trasse kosten.
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16,7 Millionen Euro soll die neue Trasse kosten.

Main-Kinzig

Kein Anschluss nach Bayern

In Neuses regt sich Widerstand gegen die Weiterführung der Ortsumgehung von Hasselroth und Freigericht ins bayerische Alzenau. Freigerichts Bürgermeister Joachim Lucas beruhigt die Gemüter.

Von Jörg Andersson

Eine Reihe von Anwohner positioniert sich gegen eine mögliche Weiterführung der seit mehr als vier Jahrzehnten diskutierten Ortsumgehung von Hasselroth und Freigericht ins benachbarte Bayern. Diese Trasse würde „dramatische Auswirkungen auf Natur und Lebensqualität“ haben, notieren Anrainer aus Neuses in einem Protestbrief. Vor allem die Kulturlandschaft um den Gänsewald und die Birkenhainer Straße sei dadurch gefährdet, heißt es.

Neue Probleme für das rund sieben Kilometer lange Straßenprojekt, dessen Realisierung die hessische Landesregierung zuletzt bis 2016 ins Auge gefasst hatte? „Nein“, sagt Freigerichts Bürgermeister Joachim Lucas. Nach Angaben des parteilosen Rathauschefs handelt es sich nur um einen „Denkanstoß“ im Flächennutzungsplan. Hintergrund: auch im nahen bayerischen Alzenau liefen Planungen für eine Umgehungsstraße. So seien zwei Varianten skizziert worden, wie man beide Bauprojekte verbinden könnte. Tatsächlich werde man diese Linie aber nicht weiterverfolgen.

Die auf 16,7 Millionen Euro Baukosten kalkulierte Umgehung ist als 6,5 Meter breite Straße zwischen Niedermittlau und Neuses konzipiert. Im Streckenverlauf sind fünf Kreisel und vier Einmündungen vorgesehen. Die Straße soll an acht Punkten ans vorhandene Verkehrsnetz angeschlossen werden. Die Verbindungen zwischen Gondsroth und Niedermittlau sowie Horbach und Neuses würden dann zurückgebaut.

Geteilte Trasse

Die Ortsumgehung soll von der Ampelkreuzung zwischen Niedermittlau und Waldsiedlung durch das Waldstück „Espich“ in Richtung Gondsroth und weiter parallel zum östlichen Ortsrand von Somborn bis auf die Höhe der Kopernikusschule führen. Dort, in der Mitte zwischen Somborn und Altenmittlau, teilt sich die Trasse.

Ein Ast mündet zwischen Kopernikusschule und Bauhof in die bestehende Verbindung Somborn-Neuses. Der andere führt zwischen Pfaffenbusch und Altenmittlau hindurch und biegt nach Osten in Richtung Horbach ab. Diese Hauptachsen sind durch Anschlüsse mit dem östlichen Ortsausgang von Neuses, den Verbindungen Somborn-Altenmittlau und Somborn - Bernbach, dem Kreisel am Gewerbegebiet Wehrweide in Somborn sowie den beiden verbleibenden Abschnitten der Verbindung Gondsroth-Niedermittlau verbunden.

Seit langem im Planfeststellungsverfahren ist der Abschnitt um die Bahnhofssiedlung Niedermittlau, der auch die Kinzigtalbahn überqueren soll.

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