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Viele Kunden bemängeln nach wie vor die Schließung des Kaufhauses Karstadt. Die inzwischen leerstehende Immobilie im Herzen Hanaus am Freiheitsplatz gilt als Ärgernis. Zwei Freundinnen aus Mühlheim (Kreis Offenbach), die eigens zum Bummeln und Einkaufen nach Hanau gekommen waren, sagten der Frankfurter Rundschau: "Karstadt fehlt uns sehr. Der Kaufhof allein reicht wirklich nicht." (Archivbild)
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Viele Kunden bemängeln nach wie vor die Schließung des Kaufhauses Karstadt. Die inzwischen leerstehende Immobilie im Herzen Hanaus am Freiheitsplatz gilt als Ärgernis. Zwei Freundinnen aus Mühlheim (Kreis Offenbach), die eigens zum Bummeln und Einkaufen nach Hanau gekommen waren, sagten der Frankfurter Rundschau: "Karstadt fehlt uns sehr. Der Kaufhof allein reicht wirklich nicht." (Archivbild)

Verkaufsoffener Sonntag in Hanau

Der Karstadt fehlt den Kunden

Brechend volle Geschäfte, sogar Warteschlangen vor dem Autokran - der Offene Sonntag ist hervorragend beim Publikum angekommen. Nur dem Karstadt trauern viele nach. Von Ute Vetter

Von Ute Vetter

Tausende Menschen aus Hanau und der Region bevölkerten die Hanauer Innenstadt beim verkaufsoffenen Sonntag. Trotz kühler Temperaturen und manch frischer Brise waren die Straßencafés und Eissalons dicht besetzt. Beim Kaffeeröster, vor Grillwurstständen oder an Bäckerei-Sondertischen herrschte oft ein solcher Andrang, als ob am Montag sämtliche Waren und Lebensmittel den Planeten verlassen würden...

Turbulent ging´s auf dem Marktplatz zu, denn hier stellten diverse Autohändler über 100 neue Karossen und einige Roller, Quads und Motorräder aus. Das Spektrum reichte vom Kleinwagen über Jeeps und Vans bis zur Stretch-Limousine. Lange Warteschlangen gab´s bei den Reisemobilen; hier wollte jeder die Inneneinrichtung bewundern.

Wagemutige warteten geduldig in einer Schlange, um von einem Autokran aus rund 40 Metern Höhe einmal einen etwas anderen Überblick über die Brüder-Grimm-Stadt zu erhalten. Erdverbundene standen unten und bibberten nur vom Zusehen.

Was auffiel: Viele Kunden bemängeln nach wie vor die Schließung des Kaufhauses Karstadt. Die leerstehende Immobilie im Herzen der Stadt am Freiheitsplatz gilt als Ärgernis. Zwei Freundinnen aus Mühlheim (Kreis Offenbach), die eigens zum Bummeln und Einkaufen nach Hanau gekommen waren, sagten der Frankfurter Rundschau: "Karstadt fehlt uns sehr. Der Kaufhof allein reicht wirklich nicht."

Auch eine Anwohnerin aus der Langstraße, die die vier verkaufsoffenen Sonntage in Hanau "sehr zu schätzen weiß", kritisierte, dass Karstadt zugemacht habe. "Dieses Kaufhaus fehlt hier in Hanau außerordentlich, der Kaufhof reißt es nicht raus!", betonte sie.

Viele Geschäfte lockten Kunden mit Sondertischen und Aktionen wie Ostereiermalen für Kinder. Am Freiheitsplatz gab es etwa kostenlose Hörtests, der "Hanauer Anzeiger" räumte vor seinem Umzug in ein Gewerbegebiet seine Bücherlager, und bei der Hanauer Sparkasse schrieben sich die Leute die Finger bei Preisausschreiben wund, um zu gewinnen. Die städtische Marketinggesellschaft hatte schon gegen 16 Uhr alle Ostereier und Frühlingsblumensamen unters Volk gebracht, und ihre Luftballons waren neben denen der Sparkasse ein allgegenwärtiger Anblick.

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