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Kandidat der Linken steht fest

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Die Linke stellt einen Freigerichter auf.

Die Linke hat den Freigerichter Andreas Müller im Wahlkreis 175 (Main-Kinzig, Wetterau II und Schotten) als Direktkandidaten für die Bundestagswahl nominiert. Bei der Versammlung am Freitagabend im Kulturkeller Wächtersbach erhielt Müller, Fraktionsvorsitzender der Linken im Kreistag, elf Ja-Stimmen und zwei Nein-Stimmen.

Der 48-jährige, gelernte Gleisbauer hat Jura studiert und arbeitet heute als Tarifsekretär bei der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG, wo er unter anderem für die früheren Eisenbahnerwohnungen sowie Dienstleistung und Zeitarbeit zuständig ist.

Müller will gegen Privatisierungen kämpfen und sich für einen Mindestlohn von elf Euro einsetzen, „nur ab dieser Höhe ist eine gesetzliche Rente oberhalb der Grundsicherung überhaupt zu erreichen“, sagt Müller.

Wächtersbach sei ein typisches Beispiel dafür, in welcher Zwickmühle Kommunalpolitik stecke, so Müller. Eigentlich müsse die Stadt ihre Entwicklung in die Hand nehmen, dies sei durch Schutzschirm und Schuldenbremse aber nicht mehr möglich.

Der Freigerichter sagt, er wolle mit der Bundestagsabgeordneten und Direktkandidatin der Linken für den Wahlkreis 180 (Hanau) Sabine Leidig einen engagierten Wahlkampf führen. Auf der Landesliste strebe er einen Platz um Position zehn an. (gha.)

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