Hanau

Immer mehr Einwohner

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Erlensee, Hanau und Maintal wachsen am stärksten. Das zeigt das jüngste Monitoring des Regionalverbands Frankfurt-Rhein-Main.

Die Städte Erlensee, Hanau und Maintal erzielten mit Wachstumsraten zwischen 7 und 11 Prozent in den Jahren 2012 bis 2017 ein gegenüber dem Gebiet des Regionalverbandes Frankfurt-Rhein-Main (6,2 Prozent) überdurchschnittliches Bevölkerungsplus. Das geht aus dem jetzt erschienenen Monitoring-Jahresbericht des Regionalverbandes hervor.

Sogar weit über dem Durchschnitt lag die Beschäftigungsentwicklung in den drei Kommunen Erlensee, Hammersbach und Langenselbold, heißt es in der Mitteilung des Verbands. Hier gab es in den vergangenen fünf Jahren Beschäftigungszuwächse zwischen 45 und 58 Prozent. Es folgen Bruchköbel, Neuberg und Ronneburg mit einem Plus von 23, 22 und 17 Prozent.

Erlensee schneidet bei einem Wohnungsbauindikator besonders gut ab: Hier wurden 2013 bis 2017 mit rund fünf Wohnungen pro 1000 Einwohner und Jahr die meisten Wohnungen in den zum Regionalverband gehörenden Kommunen des Main-Kinzig-Kreises gebaut. Alle übrigen untersuchten Kommunen im Kreis erreichten nicht den Durchschnittswert des Regionalverbandes von 3,9 neuen Wohnungen pro 1000 Einwohner und Jahr.

Die engere Region Frankfurt-Rhein-Main zeichne sich insgesamt durch eine ungebrochene Anziehungskraft aus, die einen weiterhin hohen Zuzug beschert, so der Regionalverband. Demnach bestehe auch weiterhin ein erheblicher Bedarf an Wohnraum, der letzten Schätzungen zufolge bis 2030 bei über 200 000 Wohnungen im Verbandsgebiet liegen werde.

Positiv seien die Fertigstellungszahlen im Wohnungsbau von mehr als 11 600 Wohnungen im Jahr 2017 zu werten. Damit habe sich die jährliche Bautätigkeit im Vergleich zu 2010 mehr als verdoppelt.

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