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Gelnhausen

Im Main-Kinzig-Kreis soll wieder vor Ort geschlachtet werden

  • VonDiana Unkart
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Ziel sind unter anderem kürzere Transportwege. CDU und SPD beantragen die Initiierung eines Runden Tisches mit Metzgereien, Landwirtschaftsbetrieben und dem Bauernverband.

Die Kreistagsfraktionen von CDU und SPD haben nach eigenen Angaben für die kommende Kreistagssitzung am morgigen Freitag einen gemeinsamen Antrag eingebracht, in dem die Initiierung eines Runden Tisches zum Thema „Regionale Schlachtung“ vorgeschlagen wird.

Gemeinsam mit lokalen Erzeugern, Metzgereien und dem Kreisbauernverband sollen Lösungen entwickelt werden, um wieder regionale Schlachtungen zu ermöglichen. „Eine zukunftsfähige Landwirtschaft ist auf betriebsnahe Möglichkeiten zur Schlachtung und Verarbeitung von Nutztieren angewiesen. Für unsere heimischen Landwirte und Erzeuger sind die Wege zum nächsten Schlachthof jedoch oft sehr weit“, sagt Landtagsabgeordneter und CDU-Fraktionsmitglied Max Schad. Er hat den Antrag nach Gesprächen mit den Fleischerinnungen auf den Weg gebracht.

Künftig sollten weite Tiertransporte reduziert und regionale Schlachtungen erleichtert werden. Kürzere Transportwege würden nicht nur zu einer CO2-Reduzierung führen, sondern würden auch weniger stressig für die Tiere sein.

Darüber hinaus versprechen sich die Fraktionen von CDU und SPD von regionalen Schlachtungsmöglichkeiten, dass die Einhaltung von Hygiene- und Arbeitsstandards auch in Zukunft besser gewährleistet werden können. Dabei sei jedoch jetzt schon klar, dass eine wirtschaftlich tragfähige Lösung nur in Zusammenarbeit mit den umliegenden Nachbarkreisen realisierbar ist.

Daher sollen Gespräche mit den Landkreisen Wetterau, Fulda und Offenbach sowie den Städten Frankfurt und Offenbach aufgenommen werden. „In einer gemeinsamen Runde werden wir Lösungen entwickeln, um zuverlässige und wirtschaftliche Möglichkeiten zur Schlachtung in der Region zu schaffen“, sagt Klaus Schejna, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion. diu

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