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Heiße Kohle im Landtag

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Der ominöse Zwischenfall im Kohlebunker des Kraftwerks Staudinger in Großkrotzenburg zieht Kreise bis in den Landtag.

Am Montag hat der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Manfred Görig, einen Berichtsantrag seiner Fraktion zu diesem Thema angekündigt. Umweltministerin Silke Lautenschläger (CDU) sei in der Pflicht, „die Öffentlichkeit über die Vorfälle zu informieren und darzulegen, was getan wird, Ähnliches in Zukunft zu verhindern“.

Witterungsbedingt war es vor vier Wochen zur Überhitzung der 20 Meter hoch aufgetürmten Kohle in dem Rundsilo gekommen. Beißendes Gas trat aus. Am vergangenen Donnerstag präsentierte Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) ein Gutachten, wonach Kohlenstaub die Umgegend verschmutzte. Er protestierte und forderte die Behörden zum Eingreifen auf.

Die SPD fragt nun nach dem Sicherheitskonzept für die Anlage. Die Ministerin müsse auch offenlegen, ob die Landesregierung diejenigen, die durch den Zwischenfall eine Schädigung gesundheitlicher oder materieller Art erlitten hätten, bei möglichen Entschädigungsforderungen unterstützen werde. „Wir erwarten, dass der Vorfall Konsequenzen hat und nicht sang- und klanglos übergangen wird“, so Görig. Der Umweltausschuss soll das Thema am 26. August behandeln. ( lex)

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