Main-Kinzig

Heimat für Kiebitze

Naturschützer verbessern Biotop.

Das Feuchtwiesengebiet Flos bei Langenselbold soll künftig noch bessere Lebensbedingungen für bedrohte Wiesenvögel bieten: Mitglieder des Arbeitskreises Main-Kinzig der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) haben mit finanzieller Hilfe der Untereren Naturschutzbehörde Flutmulden und einen kleinen Teich mit einer Kieselinsel angelegt.

„Vor allem die im Jahr dort brütenden Arten wie Kiebitz, Bekassine oder Weißstorch sollen davon profitieren“, sagt Biologie Ralf Sauerbrei. Bei Recherchen für seine Master-Arbeit an der Universität Gießen hatte der Naturwissenschaftler festgestellt, dass insbesondere der Kiebitz im Flos nur noch mit wenigen Brutpaaren beheimatet ist. Sauerbrei führt das auch auf die trockenen Frühjahre 2010 und 2011 zurück, die den Vögeln die Nahrungssuche erschwert hätten. Der Teich soll künftig Abhilfe schaffen und überdies ein attraktiver Lebensraum für Amphibien sein. Die Kiesinsel im Teich soll Gehölz zurückhalten und den am Boden brütenden Vögeln Schutz vor Füchsen und Mardern bieten.

Die HGON bittet Hundehalter und Spaziergänger, die vor Ort angebrachten Hinweisschilder zu beachten, das Gebiet ganzjährig nicht zu betreten und Hunde anzuleinen. (pam.)

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