Hanau

Zuschuss für Flüchtlingskosten

  • Andreas Hartmann
    vonAndreas Hartmann
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Der Kreis überweist der Stadt 1,5 Millionen Euro rückwirkend für 2015 und 2016

Rund acht Millionen Euro wird der Main-Kinzig-Kreis im Herbst an die 29 Städte und Gemeinden im Kreisgebiet für ihren Einsatz in der Flüchtlingsbetreuung rückwirkend für 2015 und 2016 ausschütten (FR vom 20. Juli). Besonders Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) kann sich über die Mitteilung freuen: Seine Stadt erhält für die beiden Jahre eine Zuwendung in Höhe von rund 1,54 Millionen Euro.

Die finanzielle Seite sei in der Flüchtlingsproblematik für OB Kaminsky „nicht das oberste Thema“, doch das Geld des Kreises sei eine willkommene Entlastung. Der Kreis löse jetzt sein Versprechen ein, die Städte und Gemeinden nach Kräften zu unterstützen.

„Die kommunale Familie muss in dieser Thematik geschlossen auftreten, um ihre berechtigten Interessen auch gegenüber dem Land und dem Bund zu formulieren und durchzusetzen“, sagt Kaminsky. Denn auf diesen Ebenen habe der Umgang mit der Flüchtlingsbewegung noch erhebliches Verbesserungspotenzial gezeigt.

Wiederholt hätten die Kommunen im Sinne der betroffenen Menschen gewisse Unzulänglichkeiten ausgleichen müssen. Das habe dazu beigetragen, dass hier vor Ort keine parteipolitische Diskussion rund um das Thema entstanden seien. aph

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