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Weniger Scheu vor Härte

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Von: Pamela Dörhöfer

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Auch wenn man glauben mag, die Hanauer CDU habe ihre Krise halbwegs überwunden, so fehlt es der Partei doch nach wie vor an politisch versierten Köpfen. Dieter Hog muss bis zur Kommunalwahl im März noch an Profil und genau jener Geradlinigkeit gewinnen, die er selbst von der Rathausspitze fordert.

Eine Überraschung ist die Nominierung von Dieter Hog als Spitzenkandidat für die Kommunalwahl 2011 nicht: Es bot sich schlicht niemand anderes an. Auch wenn man glauben mag, die CDU habe ihre Krise der letzten Jahre halbwegs überwunden, so fehlt es der Partei doch nach wie vor an politisch versierten Köpfen.

Auch Dieter Hog muss bis zur Wahl im März noch an Profil und genau jener Geradlinigkeit gewinnen, die er von der Rathausspitze fordert. Zu oft hat er in der Vergangenheit ungeschickt agiert – etwa, als Anfang des Jahres Unregelmäßigkeiten um die Fraktionskasse der CDU offenbar wurden und Hog versuchte, die Berichterstattung der FR zu verhindern.

Zu oft hat der politische Späteinsteiger überdies Kritik nicht konsequent genug durchgehalten, insbesondere, wenn er vom Oberbürgermeister scharf angegangen wurde. Solchen Scheu vor harten Worten muss der Chef der größten Oppositionspartei ablegen und dafür an Rückgrat gewinnen. Die mögliche Angst, es sich mit potenziellen Koalitionspartnern zu verderben, darf dabei für einen CDU-Spitzenkandidaten kein Hindernis sein.

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