Hanau

Unterführung geplant

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Der Bahnübergang in der Frankfurter Straße soll bis zum Jahr 2023 einer Unterführung gewichen sein.

Der nervige, ebenerdige und beschrankte Bahnübergang in der Frankfurter Landstraße soll verschwinden und bis 2023 einer Unterführung weichen – und zwar im Zuge des Baus der Nordmainischen S-Bahn. Darüber will die Stadt Hanau laut Mitteilung aus dem Rathaus mit der DB Netz AG eine Vereinbarung treffen. Der Magistrat habe die Vorlage gebilligt, das Stadtparlament soll am 29. Oktober folgen.

Auf annähernd 30 Millionen Euro schätzen der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) und die Bahn AG die Kosten für die Unterführung. Die Stadt Hanau sei mit 10,5 Millionen Euro dabei, könne aber 4,5 Millionen vom Land erwarten. Somit liege ihr Eigenanteil bei letztlich 6,3 Millionen Euro. DB und Bund übernehmen etwas mehr als 16 Millionen Euro, örtliche Leitungsbetreiber einen Anteil von knapp drei Millionen Euro.

In die städtischen Kosten fließe nicht nur der Finanzierungsanteil für die Unterführung ein, sondern auch der Umbau des Knotens Frankfurter Landstraße/Kastanienallee. Die Staus auf beiden Seiten der Schranken seien dann Geschichte, heißt es.

Die Bauarbeiten sollen Ende 2019 beginnen und Mitte 2023 enden. Währenddessen bleibe der Bereich für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Unter den Schienen werde die Frankfurter Landstraße auf einer Länge von rund 230 Metern abgesenkt und als sogenanntes Trogbauwerk geführt. Die lichte Höhe in der Unterführung sei im Straßenbereich mit 4,50 Meter geplant. Straße sowie Geh- und Radweg sollen 6,50 Meter breit werden.

Grundstücke westlich des bestehenden Bahnübergangs werden mit einer neuen Anliegerstraße erschlossen. Da die Frankfurter Landstraße tiefergelegt werde, sei auch die Einmündung der Bachstraße auf einer Länge von rund 35 Metern in der Höhe anzupassen.

Am Knotenpunkt seien wegen des künftig zu erwartenden höheren Verkehrsaufkommens zusätzliche Abbiegespuren geplant, die Verkehrsampeln werden dem neuen Zustand angepasst. jo

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