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Schlichte Rasengräber mit Stelen gehören mit zum Wandel in der Bestattungskultur.

Hanau

Über den Tod hinaus

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Der Tag des Friedhofs in Hanau bietet am Wochenende viele Informationen rund um Trauer und Bestattungskultur.

Am Wochenende, 14. und 15. September, ist wieder Tag des Friedhofs. Dann machen die Stadt Hanau und die Kirchen auf die Themen Sterben, Tod und Trauer aufmerksam.

So sei die Art und Weise, in der die evangelische und katholische Kirche Hilfe für Sterbende und Trauernde anbietet und sich der Verstorbenen annimmt, umfangreich. Der Tag sei eine Gelegenheit, um das vielfältige Angebot kennenzulernen. Auch die Veränderungen in der Bestattungskultur – von Feuerbestattung, Erdbestattung, Baumbestattung bis zur Bestattung in einer Urnenwand – werden eine Rolle spielen.

Die Stadt Hanau richtet diesen Tag aus, weil sie den Bürgerinnen und Bürgern die Scheu nehmen möchte, sich mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer zu beschäftigen, heißt es in einer Ankündigung.

Auf dem Hauptfriedhof werden Ausstellungen und Konzerte zu sehen und zu hören sein, zum Beispiel zeigt der Zeichner Rautie an beiden Tagen Comics und Bilder.

Zur Eröffnung am Samstag, 14. September, 18 Uhr, spielt der Liedermacher Referend Schulzz. Stadtrat Thomas Morlock (FDP) und Klinikpfarrer Hans-Joachim Roth werden zum Konzept des Hanauer Friedhofs und zur Friedhofs- und Bestattungskultur sprechen.

Am Sonntag präsentieren sich ab 15 Uhr die Friedhofsgewerke wie Steinmetze, Gärtner und Floristen. Auch die Kirchen bieten mit ihren Veranstaltungen für Trauernde Gelegenheit zum Gespräch. Ein Team erfahrener Seelsorgerinnen und Seelsorgern beider Konfessionen wird ständig anwesend sein, um Auskunft zu geben und zuzuhören.

Um 17 Uhr endet das Programm zum Tag des Friedhofs dann mit dem Auftritt des Limes Gospel Chors aus Großauheim. 

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