Hanau

Start für Nordmainische in Hanau

  • Jochen Dietz
    vonJochen Dietz
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Der Bahnübergang in der Frankfurter Landstraße wird zurückgebaut. Das Land fördert die Arbeiten mit 5,7 Millionen Euro.

Das Land Hessen unterstützt die Stadt Hanau mit 5,7 Millionen Euro bei der Beseitigung des Bahnübergangs in der Frankfurter Landstraße. Das teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Mittwoch mit. Weitere sieben Millionen Euro leiste das Land als Vorschuss, um den Beginn der Arbeiten zu ermöglichen. Der Bahnübergang wird für rund 22 Millionen Euro durch eine Straßenunterführung ersetzt, was zur Vorbereitung des Baus der Nordmainischen S-Bahn diene. Laut sogenanntem Eisenbahnkreuzungsgesetz verteilen sich die Kosten zu je einem Drittel auf Bund, Bahn und Stadt Hanau. Vom Anteil der Stadt übernehme das Land 80 Prozent.

Schon jetzt sei die Schranken meistens geschlossen. Al-Wazir: „Wenn zusätzliche S-Bahn-Gleise hinzukommen, wird der Zugverkehr noch zunehmen.“ Der Umbau sei unabdingbar und „faktisch Baubeginn für die Nordmainische“. Sie soll Hanau ab 2028 im 15-Minuten-Takt mit der Frankfurter Innenstadt verbinden. „Sie ist eine wichtige Erweiterung des überlasteten Schienennetzes im Rhein-Main-Raum und eine Voraussetzung, um die Mobilität in der Region zu sichern“, sagt der Minister. Weil die Verbindung möglichst schnell in Betrieb gehen solle, finanziere das Land den auf die Bahn entfallenden Anteil vor. Andernfalls hätte man den Abschluss des Planfeststellungsverfahrens abwarten müssen.

Der Vorschuss werde später mit dem Landesanteil an den Kosten verrechnet. 

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